Es wird ernst! Grüne läuten heiße Phase des Wahlkampfs zur Europawahl ein

Nürnberg - Nur noch knapp zwei Wochen: Mit Kritik an der Europa- und Klimapolitik der Staats- sowie der Bundesregierung haben Bayerns Grüne die heiße Phase des Europawahlkampfes eingeläutet.

Bayerns Grüne haben die heiße Phase des Europawahlkampfes eingeläutet.
Bayerns Grüne haben die heiße Phase des Europawahlkampfes eingeläutet.  © DPA

Die bayerische Grenzpolizei sei schlecht für Europa und die bayerische Wirtschaft, sagte die Fraktionschefin im Landtag, Katharina Schulze, am Sonntag bei einem kleinen Parteitag in Nürnberg

Sie forderte die Einhaltung des Schengen-Abkommens für offene Grenzen, ansonsten gebe es ein "Europa der Schlagbäume".

Die grüne Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth warf bei der Versammlung den Regierungsparteien im Bund - CDU, CSU und SPD - vor, nichts gegen das Sterben Tausender Flüchtlinge im Mittelmeer zu tun.

Der Münchner Bundestagsabgeordnete Dieter Janecke forderte mit klaren Worten, um die Klimaziele europaweit zu erreichen: "Nicht jeder kann so viel fliegen wie er will."

Ein umfassender Klimaschutz schütze vor allem die sozial Schwachen in Deutschland und der EU.

In zwei Europawahl-Umfragen, die diese Woche publik wurden, lagen die Grünen in Bayern bei 18 Prozent. Diese Zahlen seien "verdammt motivierend", sagte der Landesvorsitzende Eike Hallitzky zwei Wochen vor der Wahl in Nürnberg. Die Europawahl werde aber erst auf den letzten Metern entschieden.

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth fand klare Worte für die Regierungsparteien.
Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth fand klare Worte für die Regierungsparteien.  © DPA

Titelfoto: DPA

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