Achtung Online-Shopper: So wollen Betrüger an Dein Geld

München - Gerade in der Vorweihnachtszeit wird viel online eingekauft. Doch das Netz kann ein überaus unsicheres Pflaster sein: Die Polizei warnt deshalb vor fiesen Betrügern, die an Dein Geld wollen.

Die Polizei gibt nützliche Tipps zum Schutz gegen Fake-Shops. (Bildmontage)
Die Polizei gibt nützliche Tipps zum Schutz gegen Fake-Shops. (Bildmontage)  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa, Sina Schuldt/dpa

Online-Betrüger machen auch in der besinnlichen Zeit ihr Geschäft. Mit fiesen Maschen versuchen sie, ihren Opfern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Bei der Kriminalpolizei in Bayern etwa häufen sich gerade die Betrugsanzeigen.

Viele Menschen fallen auf "Fake-Shops" herein: "Fake Shops sind betrügerisch angelegte günstige Online Shops, welche im Regelfall nur für wenige Tage online sind und Produkte anbieten", heißt es.

Die augenscheinlich seriösen Händler, bei denen Produkte gekauft werden, entpuppen sich schnell als Schwindler, wenn die Bestellungen nicht geliefert werden. Die Folgen sind mitunter schwerwiegend.

Wer bereits Geld überwiesen hat, sollte sofort seine Bank informieren, rät die Polizei.

So kann das Geld vielleicht zurückgefordert werden. Hier ist Eile geboten, da die Beträge von den Tätern abgehoben werden kann.

Du solltest den Vorgang umgehend bei der Polizei anzeigen und Unterlagen (Mails, Kaufbestätigung) auf die Dienststelle bringen, wenn Du ein Opfer wurdest.

So schützt Du Dich vor Fake-Shops im Internet

Echt oder Fake? Wer die Website genau prüft, kann dies herausfinden. (Symbolbild)
Echt oder Fake? Wer die Website genau prüft, kann dies herausfinden. (Symbolbild)  © Andrea Warnecke/dpa-tmn

Die Kriminalpolizei hat einige Tipps zum Schutz gegen Fake-Shops zusammengestellt.

Bisher konnte man Betrüger schnell entlarven, da auf den Seiten ein Impressum fehlte, keinen Angaben im Bereich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen gemacht wurden oder sich Rechtschreibfehler in Beschreibungen häuften.

Doch die Täter werden immer professioneller und erstellen nun Shops, die sehr gut gemacht sind.

Deshalb rät die Polizei:

  • Bezahle niemals mittels Überweisung (Vorauskasse).
  • Seriöse Shops bieten einen Bezahlservice oder Möglichkeiten mit Käuferschutz an.
  • Überprüfe den Namen des Shops mit einer Suchmaschine im Internet (kombiniere auch den Namen des Shops mit den Wörtern "Erfahrungen" oder "Betrug").
  • Der Shop bietet keine Kundenhotline (falls doch, anrufen und persönliche Abholung anfragen, auch wenn Du dies nicht beabsichtigst).
  • Überprüfe den Namen des Shops über die Internetadresse http://whois.domaintools.com oder https://www.denic.de. Hier kannst Du feststellen, auf welchen Domaininhaber der Shop registriert ist. Sind hier Adressen im Ausland angegeben und stimmt der Domaininhaber nicht mit dem Inhaber im Impressum überein, solltest Du skeptisch werden.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa, Sina Schuldt/dpa

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