Pilot stirbt bei Flugzeugabsturz nahe München: Explosionsgefahr verhindert Bergung

Jesenwang - Beim Absturz eines Kleinflugzeugs westlich von München ist der Pilot ums Leben gekommen.

Einsatzfahrzeuge stehen an einem Feld. Beim Absturz eines Kleinflugzeugs westlich von München ist der Pilot ums Leben gekommen.
Einsatzfahrzeuge stehen an einem Feld. Beim Absturz eines Kleinflugzeugs westlich von München ist der Pilot ums Leben gekommen.  © Sina Schuldt/dpa

Der Mann sei am Donnerstagmittag mit dem Ultraleichtflugzeug auf dem Flugplatz Jesenwang gestartet und nahe der Gemeinde im Landkreis Fürstenfeldbruck gegen 13.16 Uhr in ein Maisfeld gestürzt, sagte ein Sprecher der Polizei.

Einzelheiten, wie die Ursache des Unglücks, waren zunächst unklar.

Da das Frack in einem Maisfeld liegt, gestaltet sich die Bergung als schwierig.

Laut "tz" war das Flugzeug mit einem Fallschirm ausgestattet, der sich beim Absturz hätte öffnen sollen, aber nicht funktionierte.

Die Polizei hat die Unfallstelle im Maisfeld weiträumig abgesperrt.

Update 16.00 Uhr: Weil sich der Notfallschirm nicht ausgelöst hat, besteht Explosionsgefahr vor Ort. Ein pyrotechnisches Element sein das Problem. Die Einsatzkräfte können deshalb nicht zum Wrack vorbringen.

Update 17.00 Uhr: Flugzeug soll im Landeanflug gewesen sein

Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes aufgenommen. Sie wird von Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung unterstützt. Zum Unfallzeitpunkt soll die Maschine im Landeanflug gewesen sein.

Wegen Explosionsgefahr konnte die Einsatzkräfte zunächst nicht zum Piloten vordringen.
Wegen Explosionsgefahr konnte die Einsatzkräfte zunächst nicht zum Piloten vordringen.  © Sina Schuldt/dpa
Der Pilot startete auf dem Flugplatz Jesenwang westlich von München.
Der Pilot startete auf dem Flugplatz Jesenwang westlich von München.  © Screenshot Google Maps

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

Mehr zum Thema Flugzeugunfall:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0