Steigende Gas- und Heizkosten: So sparst Du trotzdem Geld

München - Im Rahmen der Energiesparreform könnten Erdgas und Heizöl zusätzlich besteuert werden. Ein Wechsel des Anbieters kann die Preiserhöhung ausgleichen.

Je nach Anbieter können die Heizkosten sehr unterschiedlich ausfallen. (Symbolbild)
Je nach Anbieter können die Heizkosten sehr unterschiedlich ausfallen. (Symbolbild)  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

In der Klimaschutz-Debatte werden die Rufe nach zusätzlichen Steuern auf Erdgas und Heizöl laut.

Laut einem Vergleich des Portals Check24 könnten dadurch die Kosten eines Vierpersonenhaushalts um 60 bis 100 Euro steigen.

"Mehrkosten durch eine Erhöhung der Gassteuer können Kunden am besten durch einen Anbieterwechsel kompensieren", erklärt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24.

Ein Beispiel: Wenn man als Familie jährlich 20.000 kWh Gas zum Heizen benötigt, zahlt man dafür aktuell durchschnittlich 1257 Euro.

Die Initiative Zukunft Erdgas schlägt nun vor, die Energiesteuer anzugeben: Wenn Gaspreis um 0,3 Cent/kWh steigt, würden die Kosten der Familie dadurch um 60 Euro auf 1317 Euro ansteigen.

Durch einen Wechsel zu einem der zehn günstigsten Alternativanbieter kann ein Durchschnittshaushalt derzeit im Schnitt 209 Euro einsparen.

Auch das Heizöl wäre von den geforderten Steuererhöhungen betroffen. Der Initiative nach soll die Energiesteuer den Heizölpreis um 0,5 Cent/kWh erhöhen. Statt 1310 Euro würde ein Musterhaushalt dann 1410 Euro im Jahr fürs Heizen mit Öl bezahlen.

Alternative Gasversorger sind deutlich günstiger als die Grundversorgung.

Innerhalb eines Jahres konnten Verbraucher, die die Kosten verglichen haben, insgesamt 170 Millionen Euro einsparen, wie eine repräsentative Studie der WIK-Consult (Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste) ergab.

Das Vergleichsportal hat die Entwicklung der Gastpreise bis 2019 verglichen.
Das Vergleichsportal hat die Entwicklung der Gastpreise bis 2019 verglichen.  © obs/CHECK24 GmbH

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa


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