Geisterfahrer rast mit 180 km/h über die Autobahn: Nicht zu glauben, wer am Steuer saß!

Die Polizei konnte das Schlimmste noch verhindern (Symbolbild).
Die Polizei konnte das Schlimmste noch verhindern (Symbolbild).  © Carsten Rehder/dpa

München - Als die Beamten den Wagen nach einer wilden Verfolgungsjagd endlich gestoppt hatten, offenbarte sich der Fahrer: Ein 13-jähriges Kind!

In den frühen Morgenstunden am Freitag machten der Junge und drei Mitschüler im Alter von 15 und 16 eine Spritztour im Wagen der Mutter des 13-jährigen.

Dabei fuhren sie zunächst durch das Münchner Stadtviertel Obermenzing.

Als der Schüler Blaulicht entdeckte, bremste er abrupt ab und vollführte ein auffälliges Wendemanöver, berichtete die Polizei am Sonntag.

So wurden die Beamten aufmerksam und wollten das Fahrzeug stoppen. Doch der Jugendliche versuchte zu fliehen.

Sämtliche Verkehrsschilder ignorierend, fuhr er auf die Autobahn und raste er mit einer Geschwindigkeit bis zu 180 km/h teilweise auch auf der Gegenfahrbahn.

Ein entgegenkommender Laster zwang den minderjährigen Fahrer zu einer Vollbremsung. Anschließend benutze er die dortige Autobahnausfahrt und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch ein Wohngebiet, bis er falsch abbog und in einer Sackgasse landete.

Dort nahm die Polizei die vier Jugendlichen fest. Sie wurden auf dem Revier den Eltern übergeben.

Die Handys der Schüler wurden beschlagnahmt. Sie hatten von der rasanten Verfolgungsjagd Beweisvideos gemacht.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa


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