"Denn Gott ist nicht zuerst Deutscher": Deutliche Worte von Heinrich Bedford-Strohm

München - Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat zu Respekt und Mitgefühl im sozialen Miteinander aufgerufen. In seiner Weihnachtspredigt appellierte er am Mittwoch an die Gläubigen.

Heinrich Bedford-Strohm hat einen klaren Appell geäußert. (Archivbild)
Heinrich Bedford-Strohm hat einen klaren Appell geäußert. (Archivbild)  © Lino Mirgeler/dpa

"Geht mit euren Mitmenschen so um, wie ihr selbst auch behandelt werden wolltet! Tretet ein für die Armen in Deutschland und in der ganzen Welt", sagte er in der Münchner St. Matthäuskirche.

Außerdem rief er dazu auf, die "Kultur der Anprangerung, Empörung und Abwertung in den sozialen Medien" zu überwinden.

Nötig sei auch ein neuer Lebensstil, der aufhöre, die Natur zu zerstören. Die Weihnachtsbotschaft sei Freundlichkeit, Liebe, Seligkeit, Barmherzigkeit, Gnade, Hoffnung, Erneuerung.

Sie weise den entsprechenden Weg zu einem Leben in Freiheit, sagte Bedford-Strohm weiter. Gott sei durch die Geburt Jesu Christi Mensch geworden - und damit auch zum Bruder der Menschen.

Diese Botschaft verbinde Menschen unterschiedlicher Kulturen und Nationalitäten! "Denn Gott ist nicht zuerst Deutscher oder Chinese, Amerikaner oder Afrikaner geworden, sondern einfach Mensch", betonte der Landesbischof.

Heinrich Bedford-Strohm hat zu Respekt und Mitgefühl im sozialen Miteinander aufgerufen. (Archivbild)
Heinrich Bedford-Strohm hat zu Respekt und Mitgefühl im sozialen Miteinander aufgerufen. (Archivbild)  © Lino Mirgeler/dpa

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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