In Bayern saufen sich schon die Zehnjährigen ins Koma

Die jüngsten Komasäufer in Bayern sind erst zehn Jahre alt.
Die jüngsten Komasäufer in Bayern sind erst zehn Jahre alt.  © 123rf.com/dobledphoto

München - Im vergangenen Jahr mussten in Bayern 4392 Kinder und Jugendliche wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus stationär behandelt werden.

Das hat die Krankenkasse DAK am Montag mitgeteilt und sich dabei auf unveröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamtes berufen.

Vor allem junge Männer im Alter zwischen 10 und 20 Jahren sind demnach vom übertriebenen Alkoholkonsum betroffen. 2651 von ihnen mussten im Jahr 2016 nach sogenanntem Komasaufen ins Krankenhaus. Bei den jungen Frauen lag die Zahl der Behandlungen bei 1741.

Ingesamt sei es aber der niedrigste Stand von Komasäufern seit neun Jahren, so die DAK.

Im Vergleich zu 2015 sei die Zahl um 2,5 Prozent zurückgegangen.

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