Abgasskandal: Jetzt auch Audi in Südkorea im Visier der Justiz

Ingolstadt/Seoul - Die negativen Nachrichten für einen der großen Arbeitgeber in Bayern wollen kein Ende finden: Gegen den Autobauer Audi wird im Zuge des Abgasskandals auch wegen Betrugsverdachts in Südkorea ermittelt.

Der Autobauer Audi steht wegen Betrugsverdachts im Fokus der Ermittler. (Archivbild)
Der Autobauer Audi steht wegen Betrugsverdachts im Fokus der Ermittler. (Archivbild)  © DPA

Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Montag bestätigte, geht es um falsch angegebene Fahrgestellnummern. Zuvor hatte die Süddeutsche Zeitung über die Betrugsvorwürfe sowie die Ermittlungen gegen Audi berichtet.

Demnach soll die VW-Tochter jahrelang Fahrgestellnummern und Testprotokolle gefälscht haben, um die südkoreanischen Behörden zu täuschen. Spezielle, dort geforderte Vorschriften habe der Autobauer nicht einhalten können.

Die Ermittlungen richten sich laut der Zeitung gegen drei Audi-Beschäftigte.

Die Staatsanwaltschaft, die in der Diesel-Abgas-Affäre auch gegen den langjährigen Audi-Chef Rupert Stadler ermittelt, wollte sich mit dem Hinweis auf laufende Ermittlungen nicht zu weiteren Details des Falles äußern.

Titelfoto: DPA


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