Internationale Gedenkfeier für Überlebende des Holocaust

München - Mehr als 300 Überlebende der Judenverfolgung während des Zweiten Weltkriegs werden am Sonntag (15 Uhr) in München zur zentralen Veranstaltung in Deutschland anlässlich der Internationalen Nacht der Überlebenden des Holocaust erwartet.

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.
Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.  © Lino Mirgeler/dpa

"Die Erinnerung an den Holocaust lebendig zu halten, ist eine entscheidende und immer schwierigere Aufgabe", sagte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und selbst Überlebende.

Eine Verbindung zu den verbleibenden Überlebenden sei der beste und nachhaltigste Weg, dies zu erreichen. Dem Rassenwahn der Nationalsozialisten waren etwa in Konzentrationslagern rund sechs Millionen Juden zum Opfer gefallen.

Die Internationale Nacht wurde 2017 initiiert. Neben München sind heuer auch Veranstaltungen in Jerusalem, Moskau, Paris und New York geplant.

Zu den Referenten in der bayerischen Landeshauptstadt gehört neben Knobloch unter anderem Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD).

Verbunden wird die Zeremonie mit dem Entzünden der Kerzen der Menora zum Start des jüdischen Lichterfests Chanukka. Der siebenarmiger Leuchter ist eines der wichtigsten religiösen Symbole des Judentums.

Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister der Stadt München.
Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister der Stadt München.  © Sven Hoppe/dpa

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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