Was hat Joko Winterscheidt mit Sushi und E-Bikes zu tun?

München - In den Städten will man Abgase und Staus reduzieren, trotzdem sollen alle mobil bleiben. Doch die Nahverkehrsmittel sind überfüllt und nicht immer verlässlich. Elektro-Fahrzeuge sind die Zukunft, heißt es da aus allen Ecken.

Der Münchner Andy Weinzierl (24) hat mit Joko Winterscheidt (40) ein Startup gegründet.
Der Münchner Andy Weinzierl (24) hat mit Joko Winterscheidt (40) ein Startup gegründet.  © Sushi Bikes

Eine ökologische Lösung zur Fortbewegung muss her! Beinahe jedes Gefährt gibt es mittlerweile "elektrisch". Doch Elektroautos sind teuer und finden in der Stadt kaum Lademöglichkeiten.

Die neuen E-Scooter sind kurzfristig praktisch, doch ob das Konzept so "grün" ist, ist fraglich. Bedenkt man, dass die Anbieter die Roller mit dem Auto zum Laden einsammeln, erscheint die Roller-Schwemme weniger ökologisch.

Am besten wäre es freilich, man würde sich einfach aufs Rad schwingen und selbst in die Pedale treten: grüner geht's nicht! Allerdings kommt man so auch eher verschwitzt am Ziel an. Elektrofahrräder könnten die hybride Lösung des Problems sein.

Sie sind einigermaßen erschwinglich, langlebiger als ein Roller und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Joko Winterscheidt gründet neues Startup in München

Joko Winterscheidt (40) ist Gesellschafter im E-Bike Startup "Sushi Bikes".
Joko Winterscheidt (40) ist Gesellschafter im E-Bike Startup "Sushi Bikes".  © Sushi Bikes

Das Münchner Startup "Sushi Bikes" stellt sich der Herausforderung, eine erschwingliche und hochwertige Lösung für das Verkehrschaos in den deutschen Städten zu bieten.

Der 24-jährige Gründer Andy Weinzierl hat ein Jahr lang an dem Konzept und Produkt gearbeitet.

"Der E-Bike-Markt boomt gewaltig und trotzdem konnte ich mich in dem Angebot nicht wiederfinden. Ich wollte ein E-Bike, das gut aussieht, eine handliche Batterie hat und unter 1.000 Euro kostet. SUSHI ist auf die Bedürfnisse meiner Generation und die heutigen Ansprüche an urbane Mobilität zugeschnitten", erläutert der Gründer.

Im Durchschnitt muss man für ein E-Bike circa 2300 Euro hinblättern, wobei der Akku der entscheidende Kostenfaktor ist.

Das Münchner Startup hat die Akkuleistung angepasst und konnte so Kosten einsparen. Mit einer Laufleistung von 35 bis 60 Kilometern kommt man mit dem Leichtgewicht schnell ans Ziel. Der Akku kann innerhalb dreieinhalb Stunden komplett geladen werden und dient gleichzeitig als Powerbank für Smartphones.

Als Partner konnte Weinzierl Joko Winterscheidt (40) für die Idee gewinnen. Der erklärt, was die Räder mit der japanischen Spezialität zu tun haben: "Wer denkt bei E-Bikes nicht sofort an Sushi? Das eine rollt, das andere sind Rolls. Deshalb kam uns der perfekte, wenn auch etwas skurrile Name beim Asiaten. Sushi Bikes – this is how we roll."

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