Kampf gegen Judenfeindlichkeit: Ludwig Spaenle setzt auf gezielte Prävention

München - Der Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Ludwig Spaenle (CSU), setzt im Kampf gegen Judenfeindlichkeit auf die Hilfe von Vereinen und Organisationen.

Ludwig Spaenle setzt im Kampf gegen Judenfeindlichkeit auf Hilfe.
Ludwig Spaenle setzt im Kampf gegen Judenfeindlichkeit auf Hilfe.  © Sven Hoppe/dpa

Er habe Dutzende Verbände aufgefordert, die international anerkannte Definition von Antisemitismus anzunehmen, sagte Spaenle der Deutschen Presse-Agentur.

Dieses Vorgehen sei europaweit einmalig und Teil einer Strategie zur gezielten Prävention gegen Antisemitismus.

Details dazu will Spaenle am Dienstag (11 Uhr) in München vorstellen.

Die Staatsregierung hatte die Definition der Internationalen Allianz zum Holocaustgedenken im Mai angenommen.

Sie soll etwa Behörden als Arbeitsgrundlage bei der Verfolgung von entsprechenden Straftaten gegen Juden und den Staat Israel dienen, ist allerdings nicht rechtlich bindend.

Der Kampf gegen Judenfeindlichkeit hat eine enorme Bedeutung. (Symbolbild)
Der Kampf gegen Judenfeindlichkeit hat eine enorme Bedeutung. (Symbolbild)  © Michael Kappeler/dpa

Titelfoto: Montage: Sven Hoppe/dpa , Michael Kappeler/dpa

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