Totgeglaubte Katze findet nach mehr als sechs Jahren ihre Familie wieder

München - Es ist eine Geschichte, die fast aus einem Film stammen könnte: Mehr als sechs Jahre lang galt der schwarze Kater Romeo als verschollen. Doch als es keine Hoffnung mehr gab, geschah das Wunder.

Christine konnte ihren Romeo nach mehr als sechs Jahren wieder an sich drücken.
Christine konnte ihren Romeo nach mehr als sechs Jahren wieder an sich drücken.  © Tierheim München

Christine rettete im Jahr 2001 mit ihrer Familie drei Katzenbabys von einem Bauernhof. Die Idylle war perfekt: Tiere und Mensch lebten glücklich zusammen.

Gerade der kleine Romeo war ein besonders sanftmütiger Kater, der gerne mit Christine kuschelte und sich über jede Streicheleinheit freute.

Doch im Mai 2013 änderte sich alles: Romeo war auf einmal wie vom Erdboden verschluckt. Von einem Tag auf den anderen verschwand der Kater spurlos.

Was war passiert? War Romeo Opfer eines schlimmen Unfalls geworden? Jede Suche blieb erfolglos. Seine Katzenbrüder und Christine trauerten lange um den Verlust ihres Familienmitglieds.

Doch mehr als sechs Jahre später passierte das Wunder: Romeo wurde abgemagert und voller Flöhe gefunden und im September 2019 im Münchner Tierheim abgegeben. Sein Zustand war bedenklich. Doch der nun 18-jährige Kater trug glücklicherweise einen Transponder. Der Chip war immer noch auf seine Besitzerin Christine registriert. Weil sie nie die Hoffnung verloren hatte, kann Romeo nun wieder in sein Zuhause zurück.

Bereits wenige Tage nachdem der vermisste Kater im Tierheim abgegeben wurde, konnte Christine Romeo endlich wieder an sich drücken. Wie das Tierheim berichtete, spürte man förmlich die starke Bindung der beiden in diesem emotionalen Moment.

Welche Abenteuer Romeo in den sechs Jahren erlebt hat, weiß nur er allein. Sicher ist, dass er seinen Lebensabend nun ganz entspannt bei Christine und ihrer Familie verbringen darf.

Titelfoto: Tierheim München

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