Volksverhetzung, pornographische Bilder, verbotene Symbole: Was ist in Klassenchat geteilt worden?

München - Es ist ein Fall, der seit geraumer Zeit nicht nur in Bayern für Aufsehen sorgt: Die Polizei wurde über einen gegebenenfalls strafrechtlich relevanten Klassenchat informiert, die Ermittlungen laufen - zwei Schüler sind im Fokus.

Mehrere Schüler aus Bayern befinden sich im Visier der Ermittler. (Symbolbild)
Mehrere Schüler aus Bayern befinden sich im Visier der Ermittler. (Symbolbild)  © Henning Kaiser/dpa

Wie die Beamten am Donnerstagmittag mitteilten, wurden in dem Chat teils sexuell anstößige sowie darüber hinaus unter Umständen volksverhetzende Inhalte an mehrere Personen unter 18 Jahre verteilt, beziehungsweise von diesen verbreitet.

Kenntnis über die möglicherweise strafrechtlich folgenreichen Vorgänge hatte die Polizei bereits am 11. Februar erlangt, die Nachforschungen liefen unmittelbar an und sind nicht abgeschlossen.

Die Größe des Teilnehmerkreises am Klassenchat gelte es weiterhin zu klären, die Zahl soll im zweistelligen Bereich liegen. Gegen zwei 14 Jahre alte Schüler der Schule im südlichen Landkreis München werde laut Mitteilung gezielt ermittelt.

Es bestehe in diesem Zusammenhang der Verdacht, dass die entsprechenden Straftatbestände "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen", "Volksverhetzung" und "Verbreitung pornographischer Schriften" erfüllt sein könnten.

Geführt werden die etwaigen Ermittlungen deshalb vom Staatsschutz der Münchner Kriminalpolizei.

Schüler einer Schule im südlichen Landkreis München sind im Fokus der Ermittlungen.
Schüler einer Schule im südlichen Landkreis München sind im Fokus der Ermittlungen.  © Screenshot/Google Maps

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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