So verschwenderisch ist "Promi Big Brother"

Der Blick durchs Schlüsselloch kostet ganz schön viel Geld.
Der Blick durchs Schlüsselloch kostet ganz schön viel Geld.  © Henning Kaiser/dpa

München/Köln - "Alles oder Nichts" hieß es dieses Jahr in Deutschlands härtester Promi-WG im Big-Brother-Haus. Damit die Sternchen ins rechte Licht gerückt werden, ist vor allem jede Menge Strom nötig. Und der wurde volle Ladung verschwendet - und zwar in beiden Bereichen.

Jacuzzi, Badewanne, Luxusküche und ausgiebiges Showduschen, dazu die exzessive Deckenbeleuchtung. Der Energieverbrauch von rund 2.500 Kilowattstunden in zwei Wochen war im "Alles" so hoch wie in einem durchschnittlichen deutschen Haushalt in einem Jahr. Dass aber auch im "Nichts" der Stromverbrauch weit über dem Durchschnitt lag, überrascht.

Herausgefunden haben das die Experten von E.ON. Sie haben sich das Treiben im Promi Big Brother-Haus ganz genau angeschaut.

Danach verhielten sich die Promis im Nichts-Bereich zwar äußerst energiesparsam, indem zum Beispiel Teewasser über dem Feuer gekocht und kalt geduscht wurde. Knackpunkt aber war aber auch hier die Beleuchtung: Damit die Zuschauer die Promis rundum gut beobachten konnten, mussten die Räume wie ein TV-Studio ausgeleuchtet werden. Und das kostet viel Energie und viel Geld.

Daher verbrauchten die Promis im "Nichts" während der zwei Wochen PromiBB rund 500 Kilowattstunden an Strom. Ein durchschnittlicher Bundeshaushalt kommt damit ganze zwei Monate aus.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa


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