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CSU-Klatsche bei Landtagswahl in Bayern! SPD mit historischem Tief

Landtagswahl in Bayern: Wähler haben am 14. Oktober über neuen bayerischen Landtag entschieden

Die Landtagswahl hat ihre Schatten über Monate und Wochen voraus geworfen. Nun ist der Tag der Entscheidung gekommen. Bei uns verpasst Ihr nichts.

München - Krachende Niederlage für die sonst kraftstrotzende CSU: Ihre absolute Mehrheit in Bayern ist dahin. Für die SPD geht es bei der Landtagswahl ebenfalls tief in den Keller. Es gibt aber auch gleich mehrere große Gewinner.

Markus Söder (r.) und die CSU haben in Bayern einen herben Rückschlag kassiert.
Markus Söder (r.) und die CSU haben in Bayern einen herben Rückschlag kassiert.

Politisches Beben in Bayern! Bei der Landtagswahl hat die erfolgsverwöhnte CSU am Sonntag dramatische zweistellige Verluste hinnehmen müssen und ihre absolute Mehrheit verloren.

Die Partei von Ministerpräsident Markus Söder (51) und des Vorsitzenden Horst Seehofer (69) fuhr ihr schlechtestes Ergebnis seit 1950 ein und schwächt damit auch ihre Position in der großen Koalition von Kanzlerin Angela Merkel (64, CDU).

Die SPD von Natascha Kohnen (50) brach noch stärker ein als vorhergesagt und verlor mit ihrem historisch schlechtesten Landesergebnis ihre Position als zweitstärkste Kraft in Bayern deutlich.

Wahlgewinner sind Grüne und AfD mit zweistelligen Ergebnissen. Die AfD zieht erstmals ins Maximilianeum ein und ist jetzt in 15 von 16 Landtagen vertreten. Die Grünen sind für die kommenden fünf Jahre die zweitstärkste Kraft.

Die FDP musste zunächst noch bangen, ob sie nach fünf Jahren Abwesenheit die Rückkehr ins Parlament schafft. Die Linke verfehlte den Einzug hingegen erneut klar.

Alle Informationen, Hochrechnungen sowie Stimmen sind in unserem TAG24-Liveticker nachzulesen.

Update 15. Oktober 1.07 Uhr

Während alle anderen Parteien inzwischen wissen, woran sie sind, geht es für die FDP noch immer um alles. Aktuell sind die Liberalen im Landtag - mit 5,0 Prozent. FDP-Spitzenkandidat Martin Hagen (37) sagte bereits in der Münchner Runde: "Ich bleibe so lange wach, bis die letzte Stimme ausgezählt ist."

Drücken wir die Daumen, dass es mit einer Entscheidung nicht mehr lange dauert.

Update 15. Oktober 0.58 Uhr

Die SPD ein Fall für das Münchner Prinzregententheater? Sieht ganz so aus! Münchens früherer SPD-Oberbürgermeister Ude will sich mit dem Wahldesaster seiner Partei bald auch kabarettistisch auseinandersetzen.

Er werde das im Prinzregententheater in seinem Programm "Ude & Friends" satirisch aufgreifen, sagte er noch am späten Sonntagabend im BR-Fernsehen.

Aber an den Pointen müsse er erst noch feilen. "Heute ist erst einmal ein Tag des Entsetzens und der Trauer", betonte Ude, der vor fünf Jahren SPD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl war. Na dann ...

Update 15. Oktober 0.53 Uhr

Die herbe Wahlniederlage der SPD führen die bayerischen Jusos übrigens - wie so viele andere auch - auf die GroKo in Berlin zurück. "Die Koalition mit CDU/CSU war ein Fehler und dies bewahrheitet sich nun in aller Härte für uns an diesem Wahlabend", teilte Stefanie Krammer vom SPD-Nachwuchs mit.

Die Koalition zu beenden, sei der einzig logische Schluss. "Nur so können wir uns voll und ganz auf die Aufarbeitung der Ergebnisse und den Erneuerungsprozess konzentrieren", erklärte Krammer weiter.

Update 15. Oktober 0.48 Uhr

Hat die CSU die Zeichen der Zeit nicht erkannt? Die Verluste der Partei liegen nach Ansicht des Passauer Politikwissenschaftlers Heinrich Oberreuter an strategischen und taktischen Fehlern. "Die CSU hat die Zeichen der Zeit verkannt", sagte er am Sonntagabend im "Rundschau Magazin" des BR. Volksparteien seien durch neue Lebensstile und gesellschaftliche Entwicklungen gefordert. "Das wollte man nicht hören, darauf hat man nicht reagiert", erklärte Oberreuter zu den Christsozialen.

Zur Erinnerung: Die CSU verlor die absolute Mehrheit und fuhr ihr schlechtestes Ergebnis seit 1950 ein.

Update 15. Oktober 0.40 Uhr

Bei einer Wahlbeteiligung von aktuell 72,0 Prozent verliert die CSU somit im Vergleich zum Jahr 2013 insgesamt 10,5 Prozent, die SPD gar 11. Für die Freien Wähler geht es 2,7 Prozent nach oben, die Grünen legen 9,1 und die FDP 1,7 Prozent zu. Auch die Linke kann ein Prozent zulegen, für den Einzug in den Landtag reicht dies aber nicht ansatzweise. Die AfD kommt aus dem Stand auf 10,3 Prozent der Stimmen.

Update 15. Oktober, 0.35 Uhr

Noch immer liegt kein vorläufiges amtliches Endergebnis vor. Dafür gibt es eine neue Hochrechnung von 0 Uhr, die wohl sehr nah an dem Endergebnis liegen dürfte. Hierbei kommt die CSU auf 37,2 Prozent, die Grünen auf 17,7. Auf Platz drei landen die Freien Wähler mit aktuell 11,7 Prozent, gefolgt von AfD (10,3 Prozent), SPD (9,6), FDP (5,0) und Linke (3,1).

Update 22 Uhr

Die heftigsten Verluste im Vergleich zur letzten Bayernwahl 2013 haben die Koalitionsparteien CSU und SPD hinnehmen müssen. Die Christdemokraten büßten mehr als 10 Prozent der Stimmen ein, die Sozialdemokraten machten 11 Prozent Miese. Dagegen konnten die Grünen ihr Ergebnis verdoppeln. Die Freien Wähler und die AfD verbuchen Zugewinne.

Update 21.35 Uhr

Den bisherigen Hochrechnungen zufolge hätte eine Koalition von CSU und Freien Wählern eine Mehrheit. Laut dem Chef der Partei wolle man der CSU mehrere Vorschläge vorlegen. "Und ich bin überzeugt, die CSU wird anbeißen", sagte Aiwanger. Für CSU-Ministerpräsident Söder ist das Wahlergebnis schmerzhaft.

Update 21.05 Uhr

Für den italienischen Rechtspopulisten Matteo Salvini (45) hat durch das bayrische Wahlergebnis die alte europäische Ordnung ausgedient.

"In Bayern hat der Wandel gewonnen und die Europäische Union hat verloren", erklärte der Vize-Premier und Chef der rechten Lega. Es sei eine "historische Niederlage für die Christdemokraten und Sozialisten, während das erste Mal die Freunde der AfD in das regionale Parlament einziehen", so Salvini. "Arrivederci Merkel, Schultz und Juncker", so Salvini, der am Sonntag einen Auftritt der Kastelruther Spatzen für Wahlkampf nutzte.

Update 20.57 Uhr

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (40, CDU) hat das Wahlergebnis in Bayern als "schwarzen Sonntag" für die Union bezeichnet.

Die CSU sei nun am Zug, das Resultat intensiv zu analysieren. "Die CSU hat in den vergangenen Monaten in München und Berlin unter ihren Möglichkeiten Politik gemacht. Teils dramaturgische Einlagen kamen beim Wähler nicht gut an. Dafür hat es nun einen Denkzettel gegeben", teilte Hans am Abend in Saarbrücken mit. Der Denkzettel treffe aber auch die SPD.

Update 20.15 Uhr

Es gibt eine weitere Stimme der SPD-Spitzenkandidatin Kohnen. Diese hat nach der schweren Niederlage nun mangelnden Rückenwind aus Berlin beklagt. "Wir wissen auch, dass das politische Umfeld, in dem wir jetzt gekämpft haben, alles andere als einfach war", schilderte Kohnen. "Und Rückenwind, ja, den hatten wir nicht." Mit der SPD-Bundesvorsitzenden Nahles habe sie dazu telefoniert. Klare Worte.

Update 20.10 Uhr

Es gibt erneut neue Zahlen, die Änderungen halten sich aber im Rahmen. Deshalb diesmal in bildlicher Variante.

Update 20 Uhr

AfD-Chef Jörg Meuthen (57) hat das Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl als "grandiosen Erfolg" bezeichnet. "Ich denke, dass wir mit diesem Ergebnis die deutlichsten Zuwächse aller Parteien haben", sagte er.

Das Resultat sei nicht ganz so gut ausgefallen, wie in anderen Ländern, da die Freien Wähler in Bayern inhaltlich in Konkurrenz mit der AfD stünden. Einer Koalition mit der CSU erteilte Meuthen eine sehr klare Absage: "In der derzeitigen Verfassung der CSU stellt sich die Frage nicht", erklärte er.

Update 19.55 Uhr

Die Parteien haben nun vier Wochen Zeit, sich auf eine neue Regierung im Freistaat zu verständigen. Der frühere CSU-Chef Erwin Huber (72) hat sich in diesem Zusammenhang skeptisch gegenüber einem möglichen Bündnis der CSU mit den Grünen geäußert. "Die Sensation einer schwarz-grünen Koalition würde den Belastungen des politischen Alltags nicht standhalten, obwohl die Grünen zur Macht drängen", sagte Huber der Passauer Neuen Presse. Mit bürgerlichen Parteien gebe es die größten Übereinstimmungen.

Von der eigenen Partei forderte Huber indes, sich auf Politik einer Volkspartei der Mitte zu besinnen: "Vor allem aber müssen wir uns ändern, was den politischen Stil angeht. Taktische Spielchen vergraulen vor allem Wähler der bürgerlichen Mitte."

Huber hat Seehofer zudem nahegelegt, das Amt als Parteivorsitzender abzugeben. Er selbst habe nach der Landtagswahl 2008 die Verantwortung übernommen und sei zurückgetreten, sagte Huber am Sonntag. "Und das hat zum Erfolg geführt." Damals hatte die CSU bei der Landtagswahl die absolute Mehrheit verloren und 2013 wieder zurückerobert.

Aussagen Seehofers nach den herben Verlusten der CSU bezeichnete Huber als "zu beschönigend". Das werde dem Ernst der Lage nicht gerecht. Die CSU habe massiv in der bürgerlichen Mitte verloren. "Und wir haben die Großstadt-Kompetenz verloren", sagte Huber.

Update 19.50 Uhr

Nochmals zur Erinnerung: Bis das erste vorläufige amtliche Endergebnis vorliegen wird, dauert es noch. Frühestens um 23 Uhr soll ein solches laut Experten möglich sein. Es kann sich aber auch noch bis in die Nacht auf Montag hinziehen.

Update 19.43 Uhr

Obwohl die Linke es laut Hochrechnungen nicht ins Parlament schafft, sieht Bundespartei-Chef Bernd Riexinger (62) das Ergebnis positiv. "Wir haben ein Plus von 1,4 Prozent, wir sind eine der wenigen Parteien, wo die Balken nach oben weisen", sagte Riexinger. "Ich finde, das ist für die bayerischen Linken kein Grund, in Sack und Asche zu gehen." Die Linke sei dort eine wachsende Partei, "aber eben in der ganzen Fläche noch nicht überall präsent".

Update 19.38 Uhr

Wir unterbrechen kurz die Flut an Stimmen und schauen nochmals auf die aktuellen Zahlen. CSU kommt auf 36,5 Prozent, gefolgt von den Grünen (18,3 Prozent), Freie Wähler (11,6), AfD (10,9), SPD (9,7) und FDP (5,1) und Andere (8,8).

Update 19.30 Uhr

CSU-Chef Seehofer will trotz der schweren Niederlage in allen Ämtern bleiben. "Ich werde natürlich meine Verantwortung weiterhin wahrnehmen", antwortete er am Abend auf die Frage, was das Wahlergebnis für ihn persönlich bedeute. Seehofer sagte: "Das ist kein gutes Ergebnis, da gibt es nichts zu deuteln." Auf der anderen Seite habe die CSU den klaren Auftrag, die Regierung zu bilden.

Zudem kündigte er eine sorgfältige Aufarbeitung der Wahlpleite an. "Natürlich wird es in den nächsten Wochen auch darauf ankommen, genau aufzuarbeiten, woran das Ergebnis liegt", sagte der aktuelle Bundesinnenminister. Danach seien dann auch Konsequenzen zu ziehen, sagte er ohne genaue Angaben zu machen. Seehofer sprach Ministerpräsident Söder für den Einsatz im Wahlkampf besonderen Dank aus. Friede, Freude, Eierkuchen bei der CSU? Wohl kaum, die kommenden Wochen dürften wohl sehr spannend werden.

Update 19.25 Uhr

Grünen-Chefin Annalena Baerbock (37) hat den Wahlerfolg als deutschlandweites Signal bezeichnet. "Heute in diesen Stunden hat Bayern Haltung, Menschenrechte und Menschlichkeit gewählt, und das ist ein gutes Signal für ganz Deutschland", sagte die Parteivorsitzende in Berlin. Mit Blick auf die CSU, die ihre absolute Mehrheit verlor, sagte sie: "Wer den Rechten hinterherläuft, der verliert." Die Wahl habe gezeigt, dass man mit "politischen Antworten" gewinnen könne. Die Freude in München war nach den ersten Hochrechnungen beim Spitzen-Duo der Grünen auch entsprechend groß.

Update 19.20 Uhr

Die AfD-Fraktionschefin im Bundestag, Alice Weidel (39), sieht im Ausgang der Landtagswahl ein Debakel für die CSU - und die große Koalition in Berlin. Ministerpräsident Söder und CSU-Chef Seehofer müssten sich deshalb fragen, was sie falsch gemacht hätten. "Wählertäuschung noch und nöcher, das zahlt sich nicht aus", sagte Weidel.

Wer in Bayern AfD gewählt habe, sage auch: "Merkel muss weg." Rund 33 Prozent für die CSU und für die SPD rund zehn Prozent, das sei keine große Koalition im Berlin mehr. "Das ist eine Mini-Koalition." Daher sollten die Koalitionsparteien im Bund den Weg frei machen für Neuwahlen, erklärte Weidel.

Update 19.10 Uhr

Wir wollen Euch natürlich auch nicht die Kohnen-Stimme zum Ausgang der Wahl vorenthalten. "Das wird ein langer, harter Weg, uns da wieder herauszuarbeiten", sagte die Spitzenkandidatin. Sie habe gespürt, dass viele Menschen "unglaubliche Skepsis" zur Sozialdemokratie hätten. Es gehe nun darum, den Glauben an die Sozialdemokratie wieder herzustellen.

Das gehe nur mit einer ganz klaren Haltung. "Wir dürfen nie wieder halbe Wege gehen, sondern nur ganze." Man werde in den kommenden Tagen im Landesvorstand über alles reden, sagte sie. "Und ich meine über alles."

Update 19.03 Uhr

FDP-Chef Christian Lindner (39) hat das Abschneiden seiner Partei bereits als Erfolg gewertet. Zur Erinnerung: Sicher drin im Landtag ist die FDP noch nicht! Bayern sei für die FDP immer ein schwieriges Pflaster gewesen, erklärte Lindner. "Aber heute haben wir nach einem engagierten Wahlkampf den Optimismus, dass am Ende dieses Abends es in Bayern die zehnte Landtagsfraktion der Freien Demokraten in Deutschland gibt", so der Parteichef. "Das ist ein Erfolg."

Update 18.59 Uhr

Es trudeln immer mehr Stimmen ein. Die SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles (48) hat den Ausgang der Landtagswahl als sehr schlechtes Ergebnis für die SPD bezeichnet. Das kommt wenig überraschend. Das gelte laut Nahles auch für alle Volksparteien. Das Ergebnis müsse jetzt sorgfältig analysiert werden. Die Sozialdemokraten hätten die Wähler nicht überzeugen können. Ein Grund sei auch die schlechte Performance im Bund gewesen.

Man habe sich von den Unionsstreitereien nicht genügend abgrenzen können. Nahles sprach darüber hinaus den Grünen für deren Ergebnis Glückwünsche aus. Sorge mache aber, dass die AfD es in einen weiteren Landtag geschafft habe.

Update 18.45 Uhr

Der ehemalige Münchner SPD-Oberbürgermeister Christian Ude (70) hat nach den deutlichen Verlusten eine klare Forderung gestellt. "Wie kann es eine solche Abkehr und Abwendung von Wählerinnen und Wählern geben?", sagte er. Die SPD befinde sich im freien Fall. "Da muss alles auf den Prüfstand, was man überhaupt überprüfen und korrigieren kann."

Der bayerische SPD-Generalsekretär Uli Grötsch (43) spricht von einer "schweren Niederlage" für seine Partei. Die SPD habe einen "gewissen Vertrauensverlust" erlitten und müsse nun die Gründe für die Schlappe genau untersuchen. "Niemand hätte ein besseres Ergebnis holen können als Natascha Kohnen", sagte Grötsch im Anschluss an das Desaster.

Update 18.40 Uhr

AfD-Chef Alexander Gauland (77) hat sich zufrieden mit dem Wahlergebnis gezeigt. Mit den Freien Wählern gebe es aber in Bayern eine starke konservative Konkurrenz, machte Gauland mit Blick auf die erste Prognose deutlich.

Er machte zugleich den Anspruch seiner Partei klar, mittel- bis langfristig zu regieren. Dazu müsse man noch zulegen.

Bayerns Bauministerin Ilse Aigner (53, CSU) hat indes unmittelbar etwaige Koalitionsverhandlungen mit der AfD ausgeschlossen. "Wir werden mit allen reden, die potenziell möglich sind - mit Ausnahme der AfD. Mit der werden wir mit Sicherheit nicht reden", sagte Aigner.

Die CSU könne mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. "Wir haben Besseres erhofft." Personelle Fragen sollten am Wahlabend noch keine Rolle spielen, betonte sie. Zunächst sollten die Ergebnisse genau analysiert werden. Dass die Koalitionsverhandlungen in München innerhalb von vier Wochen beendet sein müssen, nannte sie "ein sehr ambitioniertes Ziel".

Update 18.33 Uhr

Nun hat sich auch Söder geäußert. "Natürlich ist das kein einfacher Tag für die CSU. Wir haben zum Teil ein schmerzhaftes Ergebnis erzielt", sagte der 51-Jährige. "Wir nehmen es an mit Demut und werden daraus Lehren ziehen müssen." Dennoch sei die CSU nicht nur die "stärkste Partei", sie habe auch "den klaren Regierungsauftrag erhalten".

Update 18.28 Uhr

Es gibt nun auch die erste Hochrechnung. Die Zahlen verändern sich leicht, bei uns bekommt Ihr alle auf einen Blick: Die CSU kommt auf 35,3 Prozent, die SPD fällt auf einen einstelligen Wert und erreicht 9,9 Prozent. Die Grünen bleiben bei 18,5 Prozent. Die AfD rangiert bei 10,9 Prozent, die Freien Wähler bei 11,6 Prozent und die FDP bei 5,1 Prozent. Auf die restlichen Parteien entfallen 8,7 Prozent der Wähler.

Update 18.20 Uhr

Es gibt erste Stimmen. CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer (59) hat das Wahlergebnis seiner Partei als "schlecht" bezeichnet. "Wir sind damit nicht zufrieden", sagte er nach Bekanntgabe der ersten Prognose am Sonntagabend im BR.

Dennoch habe die CSU den Regierungsauftrag, weil sie "mit Abstand die stärkste Partei" sei. "Personalfragen gilt es heute nicht zu besprechen, auch die nächsten Tage nicht", sagte er. Es bestehe kein Zweifel, dass Amtsinhaber Söder der Kandidat der CSU-Fraktion für das Amt des Ministerpräsidenten werde.

Der AfD-Landesvorsitzende Martin Sichert (38) hat sich indes optimistisch gezeigt. "Die Prognose ist eine gute Basis; mal schauen, was noch kommt. Sie ist eine gute Basis für die Arbeit im Parlament", sagte Sichert.

Bei Landtagswahlen habe seine Partei immer etwas schlechter abgeschnitten als bei der Bundestagswahl. Das Ergebnis sehe er auch deshalb äußerst positiv, weil die AfD mit den Freien Wählern eine konservative Partei als Konkurrenz habe.

Update 18.17 Uhr

Noch desaströser als das Ergebnis (vorläufig) der CSU sind die Zahlen der SPD. Die Sozialdemokraten brechen ein und sind mit einem historisch schlechten Landesergebnis nur noch die fünftstärkste Kraft im Freistaat. Damit werden die Parteien der großen Koalition in Berlin deutlich abgestraft.

Update 18.15 Uhr

Die CSU kann in Bayern künftig nicht mehr alleine regieren. Die Partei würde nach der Prognose 79 Sitze im neuen bayerischen Landtag bekommen. Die Grünen erhalten 40 Mandate. Die AfD liegt bei 24 Mandaten, die SPD bekommt 21 Sitze, die Freien Wähler 25. Die CSU könnte mit den Grünen oder den Freien Wählern koalieren. Die Gesichter auf der Wahlparty der CSU sprachen Bände, allerdings war auch andernorts vielen nicht zum Feiern.

Update 18.08 Uhr

Nochmal zur Einordnung: Die Zahlen sind natürlich noch mit Vorsicht zu genießen. Es handelt sich nur um eine erste Prognose. Es kann sich also noch einiges tun. Vor allem die FDP muss wohl noch eine ganze Weile zittern. Allerdings dürfte die Richtung, die die Wähler eingeschlagen haben, klar sein.

Update 18.05 Uhr

Die Wahlbeteiligung liegt bei 72,5 Prozent - ebenfalls nach erster Prognose von Infratest dimap.

Update 18 Uhr

Die Wahllokale haben geschlossen. Es gibt die ersten Zahlen! Die CSU hat den erwarteten Dämpfer kassiert und kommt laut erster Prognose von Infratest dimap nur noch auf 35,5 Prozent. Auch die SPD hat keinen Grund zur Freude. Desaströse 10 Prozent stehen für die Sozialdemokraten zu Buche. Die Grünen nutzen den Rückenwind und sichern sich mit 18,5 Prozent den Titel als zweitstärkste Kraft im Freistaat. Die Freien Wähler verbuchen 11,5 Prozent, die AfD kommt auf 11 Prozent und die FDP schafft mit 5 Prozent wohl den Einzug in den Landtag. Die Linke hingegen verpasst diesen mit 3,5 Prozent.

Markus Söder (51, CSU) bei der Stimmabgabe.
Markus Söder (51, CSU) bei der Stimmabgabe.

Update 17.30 Uhr

Noch 30 Minuten, dann ist Schluss. Ich mache mir noch mal schnell einen Kaffee, solltet Ihr auch machen. Ab 18 Uhr wird es spannend. Es gibt Hochrechnungen, Reaktionen und einen Ausblick auf die kommenden fünf Jahre. Bei uns verpasst Ihr nichts davon. Also weiter dranbleiben!

Update 17.15 Uhr

Hochrechnungen schön und gut, aber wann wird es in diesem Jahr eigentlich das vorläufige amtliche Endergebnis geben? Das kann durchaus ein Weilchen dauern. Experten rechnen damit, dass es zwischen 23 Uhr am Sonntag und 2 Uhr am Montagmorgen ein solches geben könnte.

Update 17.10 Uhr

Inzwischen ist auch Seehofer in München in der CSU-Zentrale eingetroffen.

Update 17.05 Uhr

Der Countdown läuft, in knapp einer Stunde schließen die Wahllokale in Bayern und wir bekommen erste Zahlen.

Auch wenn Ihr es in unserem Liveticker heute schon mehrfach gelesen habt: Geht bitte wählen! Die Wahllokale sind nicht weit weg, der Weg lohnt sich allerdings sowieso auf jeden Fall. Verschenkt nicht Eure Stimme, die nächsten fünf Jahre können eine lange Zeit sein. Auf geht's!

Update 16.52 Uhr

Schwarz-Grüne nach der Wahl? Was Söder bereits aufgrund des Wahlprogramms der Grünen infrage gestellt hat, stellt die CSU nun auf Facebook nochmals zusammengefasst dar. Kann man natürlich so machen.

Update 16.47 Uhr

Er selbst darf zwar nicht wählen, das hält Javi Martínez (30) vom FC Bayern München allerdings nicht davon ab, seine Twitter-Follower aus dem Freistaat mit einem kurzen Tweet daran zu erinnern, das Privileg der Wahl zu nutzen. Stark, Javi!

Update 16.40 Uhr

Und wir springen nach Ingolstadt. Hier liegt die Wahlbeteiligung um 16 Uhr bei 44,8 Prozent - allerdings fehlen die Briefwahlstimmen. Laut den Verantwortlichen hat aber rund ein Viertel der Wähler eine Wahl per Brief beantragt. Es dürfte also ein großer Prozentsatz zur aktuellen Zahl hinzukommen.

Update 16.36 Uhr

Es gibt einen neuen Stand hinsichtlich der Wahlbeteiligung in Nürnberg - und der kann sich sehen lassen: Bis 16 Uhr gaben rund 55 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimmen ab. Bei der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren waren es noch 47,1 Prozent. Die 50-Prozent-Hürde ist damit geknackt, wenngleich natürlich auch noch sehr viel Luft nach oben ist.

Update 16.30 Uhr

Ihr wolltet eigentlich per Briefwahl abstimmen, habt aber einfach vergessen, die Unterlagen auch abzuschicken? Kein Problem! Wie BR-Redakteurin Veronika Meier in ihrem Tweet ganz richtig anmerkt, ist es deshalb noch lange nicht zu spät. Einfach mit dem ausgefüllten Stimmzettel in das Wahllokal in Eurem Bezirk gehen - und einwerfen. Macht es! Lasst Eure Stimme bitte nicht einfach verfallen.

Update 16.25 Uhr

Blau-weiß? Grün-weiß! Bei den Grünen laufen die Vorbereitungen auf die Wahlparty - und die dürfte nach den Umfragewerten im Vorfeld gigantisch ausfallen. Oder gibt es doch ein böses Erwachen? Es wäre nicht das erste Mal, sind die Grünen doch bei Umfragen oftmals stärker als es das Endergebnis dann auch bestätigen könnte.

Update 16.18 Uhr

"Das sind natürlich alles Zahlen, die unglaublich geprägt werden durch die Berliner Politik", hatte Söder unlängst zu den Umfragewerten der CSU gesagt und damit die Schuld an Horst Seehofer (69) und Berlin weiter gereicht. Der Konter des Bundesinnenministers ließ erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten. Letztlich liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte und noch gibt es keine Hochrechnungen oder Ergebnisse. Dennoch dürfte die CSU in zwei Stunden einen Dämpfer kassieren.

Update 16.10 Uhr

Wie Nordbayern.de berichtet, gab es auch in Herzogenaurach einen kleinen Zwischenfall. Stimmzettel fehlten hier aber nicht. Stattdessen ist eine Wahlkabine einfach in sich zusammengeklappt. "Da habe ich wohl einfach mit zu viel Feuereifer gewählt", wird die Dame, die zu diesem Zeitpunkt in der Kabine ihre Stimme abgab, lachend zitiert. Na dann...

Update 16 Uhr

Die "Welt am Sonntag" lockert die Wahl, so ernst und wichtig der Hintergrund für ganz Bayern auch sein mag, etwas auf - und vergleicht einfach mal die verheerenden Umfragewerte der CSU mit dem Banksy-Werk "Girl With Balloon", welches sich bekanntlich nach seiner Versteigerung am 5. Oktober dieses Jahres im traditionsreichen Auktionshaus Sotheby's in London vor unzähligen fassungslosen Kunstliebhabern selbst geschreddert hatte.

Update 15.50 Uhr

Die Wahlbeteiligung steigt und steigt! In München gingen bis 14 Uhr einschließlich der Briefwähler starke 54,6 Prozent an die Urne. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 waren es zu dieser Zeit nur 49,7 Prozent. Weiter so!

Update 15.30 Uhr

Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum Politiker oft mit verschränkten Armen auf ihren Wahlplakaten posieren? Warum dies so ist, erfahrt ihr hier.

Update 15.15 Uhr

Warum gibt es eigentlich eine Fünf-Prozent-Hürde? In der deutschen Politik gibt es diese Grenze, die die Parteien bei den Wahlen zum Bundestag und zu den Landtagen erreichen müssen. Besonders für kleine Parteien ist es schwierig, so viele Wähler zu überzeugen, um diese Hürde zu knacken. Diese Parteien haben meist nur wenige Mitglieder. Fachleute sprechen auch von Kleinparteien. Dazu zählen viele zum Beispiel die Tierschutzpartei.

Grund für die Fünf-Prozent-Hürde sind Erfahrungen aus der sogenannten Weimarer Republik in den Jahren von 1918 bis 1933. Damals gab es eine solche Grenze nicht, im Grunde konnte jede Partei ins Parlament einziehen. Das führte zu einer zersplitterten Parteienlandschaft, die die Zusammenarbeit und Bildungen der Regierung sehr schwer machte. Hier soll die Hürde die Arbeit erleichtern.

Update 14.55 Uhr

Ein kleines Gedankenspiel zu den extrem guten Umfragewerten der Grünen: Schulze als Ministerpräsidentin? Geht nicht! Die Chefin der Landtagsfraktion könnte mit ihren 33 Jahren laut Verfassung gar nicht zur Ministerpräsidentin Bayerns gewählt werden. Das Mindestalter liegt bei 40 Jahren. Ob diese Regelung zeitgemäß ist? Darüber lässt sich diskutieren. Grüße von Emmanuel Macron, der am 14. Mai 2017 zum Präsidenten Frankreichs gewählt worden war - mit stolzen 39 Jahren.

Update 14.35 Uhr

Auch die Wahl 2018 verläuft nicht ganz ohne kleine Pannen: Wie BR24 berichtet, sind in einem Wahllokal in Augsburg aufgrund des Ansturms zwischenzeitlich die Stimmzettel ausgegangen. Laut Aussage des Stimmkreisleiters ist das Problem inzwischen allerdings bereits wieder behoben, alles laufe nach Plan.

So wurden die fehlenden Zettel innerhalb von zehn Minuten nachgeliefert. Etwa 25 bis 30 Wähler hatten laut des Berichts bis zu 15 Minuten warten müssen. Traurig: Zwei oder drei Personen seien unter Protest gegangen, ohne zu wählen, da sie nicht hätten warten wollen, heißt es.

Update 14.30 Uhr

Wir warten alle auf sie: Aber wie funktionieren Hochrechnungen eigentlich? Experten verkünden schon kurz nach der Schließung der Wahllokale, wie viele Stimmen die Parteien bekommen haben könnten. Zaubern können sie aber nicht, wenngleich die Ergebnisse dies durchaus vermuten lassen könnten.

Aber woher wissen die Fachleute so schnell, welche Partei gewonnen haben könnte? Ganz einfach: Sie können vorläufige Ergebnisse ausrechnen. Dafür haben sie bestimmte Wahllokale ausgesucht, bei denen sie am Wahltag vor der Tür Wähler befragen, wie sich diese kurz zuvor entschieden haben. Die Daten werden gesammelt und hochgerechnet. Es handelt sich hierbei um eine Prognose.

Wenn die ausgesuchten Wahllokale schließen und die Wahlhelfer die Stimmen auszählen, notieren die Experten, welche Partei wie viele Stimmen bekommen hat. Die tatsächlichen Ergebnisse fließen mit in die Berechnung ein, die Prognose wird entsprechend angepasst und nähert sich Stück für Stück dem wahren Ergebnis. Das nennt man dann eine Hochrechnung.

Update 14.15 Uhr

Der Wahlkampf hatte es in sich: In Bierzelten, dem einen oder anderen Saal oder auch auf Marktplätzen mussten Bayerns Politiker die Wähler von sich überzeugen. Jeder hatte dabei seinen eigenen Ansatz. Eine Politikerin konnte Rhetorik-Experten allerdings mit Abstand am meisten überzeugen. Wer das Genie ist? Die Antwort gibt es hier.

Update 14 Uhr

Ob mit Plakaten, Postkarten oder anderen Aktionen: Aufmerksamkeit bringt oft Stimmen. Und wie zieht man diese als Partei auf sich? Mit Themen, Thesen oder Bildern, die möglichst viele Menschen ansprechen - oder eine spezielle Zielgruppe. Wichtig ist aber, dass die jeweiligen Parteien ein eigenes Profil entwickeln. Nicht immer funktioniert dies auch. Ein Beispiel gibt es hier.

Update 13.53 Uhr

In knapp vier Stunden schließen die Wahllokale bereits schon wieder. Die Zeit vergeht an diesem Sonntag gefühlt wie im Flug. Viele werden aber noch ihre Stimme abgeben, sind jedoch vielleicht noch immer unentschlossen. Deshalb verweisen wir nochmals auf unseren Überblick für Euch über die Spitzenkandidaten der großen Parteien. Die AfD fehlt allerdings, da sie für die Landtagswahl keinen landesweiten Spitzenkandidaten benannt hat.

Update 13.45 Uhr

"Ich habe gerade meine Stimmen abgegeben. Ich bitte Euch von ganzem Herzen: Geht heute wählen!", ist auf dem Twitter-Profil der SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen (50) zu lesen. Ich kann nur zustimmen. Ab an die Urne!

Update 13.40 Uhr

Es gibt weitere Zahlen zur Wahlbeteiligung, wie die Kollegen des Bayerischen Rundfunks vermelden. So lag die Beteiligung in München laut Auskunft des Wahlamtes bis 12 Uhr bei starken 41,1 Prozent. Die Tendenz in der bayerischen Landeshauptstadt setzt sich also fort, denn dies waren ganze 3,3 Prozentpunkte mehr als beim letzten Urnengang.

Aber wie sieht es in anderen großen Städten aus? Auch in Nürnberg sind die Wähler anscheinend entschlossener, ihrer Stimme auch Geltung zu verleihen: 26,1 Prozent waren bereits wählen, vor fünf Jahren waren es nur 21,2 Prozent. Regensburg liegt bei 33,11 Prozent, Augsburg bei 24,4 Prozent. Erstaunlich ist der Wert in Ingolstadt.

Hier waren nach ersten Informationen von der Leiterin des Wahlamtes Ingolstadt, Carena Brodback, um 11 Uhr rund 10 Prozent mehr Wähler schon an der Urne. An vielen Wahllokalen im Freistaat bilden sich vielerorts sogar Schlangen!

Update 13.24 Uhr

Umfragen sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen, dennoch liefern sie klare Anhaltspunkte, wie es nach der Wahl aussehen könnte. Geht man von den aktuellen Meinungsbildern der Wähler aus, dann bieten sich den Parteien wohl mehrere Optionen der Regierungsbildung.

Am wahrscheinlichsten ist bei einem Verlust der Alleinherrschaft durch die Christsozialen vermutlich ein Bündnis von CSU und Freien Wählern. Notfalls wäre auch eine Dreierkoalition von CSU, Freien Wählern und FDP, die aber noch um den Einzug bangt, denkbar.

Unklar ist, was passiert, wenn es dafür nicht reicht. Kommt dann Schwarz-Grün? Oder könnte es für Schwarz-Rot reichen?

Eine Viererkoalition von Grünen, Freien Wählern, SPD und FDP gegen die CSU war zwar nach manchen Umfragen rechnerisch denkbar, Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger (47) hat diese aber verneint.

Update 13.15 Uhr

Ihr wart noch nicht wählen? Es ist für Euch das erste Mal? Ihr habt Angst einen Fehler zu machen? Hier erfahrt Ihr, was Ihr auf dem Wahlzettel, sofern dieser seine Gültigkeit nicht verlieren soll, nicht machen solltet - und zudem auch, welche Fehler es sonst noch zu vermeiden gilt.

Update 13.05 Uhr

Natürlich hat nicht nur Ministerpräsident Söder bisher seine Stimme abgeben. Mit einer Sonnenbrille am "Heimat"-Shirt baumelnd ist auch die Grünen-Kandidatin Katharina Schulze (33), die zusammen mit Ludwig Hartmann (40) das Spitzen-Duo ihrer Partei bildet, ihrer Pflicht nachgekommen. Wen die 33-Jährige bei der geheimen Wahl wohl gewählt hat?

Update 13 Uhr

Noch sind es ein paar Stündchen, erst um 18 Uhr schließen die Wahllokale und erste Hochrechnungen werden eintrudeln. Die Ergebnisse der 9 Stimmkreise, sobald diese im Verlauf des Abends dann auch vorliegen, werden wie üblich natürlich auch auf der offiziellen Seite der Stadt veröffentlicht. Hier entlang, bitte.

Update 12.50 Uhr

Bleiben wir noch kurz bei der letzten Landtagswahl im Jahr 2013. Bei dieser hatte die CSU mit 47,7 Prozent der Stimmen noch die absolute Mehrheit geholt. Sie stellte in der Folge somit 101 der 180 Abgeordneten im Landtag.

Die SPD war mit 20,6 Prozent (42 Sitze) zweitstärkste Kraft geworden. Dahinter folgten die Freien Wähler mit 9,0 Prozent (19 Sitze) und die Grünen mit 8,6 Prozent und 18 Sitzen. Die FDP scheiterte ebenso an der Fünf-Prozent-Hürde wie die Linke.

Update 12.45 Uhr

Nach ersten Einschätzungen von Wahlbeobachtern, die allerdings zurzeit natürlich noch mit Vorsicht zu werten sind, zeichnet sich im Freistaat eine hohe Wahlbeteiligung ab. In München lag die Beteiligung nach Angaben der Stadt um circa 10 Uhr bei rund 35 Prozent. Es sind jedoch auch die Bürger, die ihre Stimme per Brief abgegeben haben, enthalten.

Zum Vergleich: Bei der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren lag diese bei 33,3 Prozent - ebenfalls mit Briefwählern.

Update 12.30 Uhr

Vor rund zwei Dutzend Kameras hat Ministerpräsident Markus Söder (51) in Nürnberg bereits seine Stimmen für die Landtags- und Bezirkswahl abgegeben. "Die Wahl ist ein wichtiges Recht", sagte Söder, der von seiner Frau Karin (45) begleitet wurde. Es gehe schließlich für alle Beteiligten um ein stabiles Bayern.

"Jetzt heißt es abwarten und erholen, Ruhe und Kraft genießen", erklärte der 51-Jährige weiter. Bevor er am Nachmittag nach München fahre, werde er "jetzt spazieren gehen". Auf die Frage, ob er sich vor dem Ergebnis fürchte, betonte Söder: "Wir haben alles gemacht, gekämpft."

Update 12.20 Uhr

Wir werden Euch natürlich den ganzen Tag über bis hin in die späten Abendstunden in unserem Liveticker auf dem Laufenden halten. Zunächst wollen wir aber nochmals daran erinnern, dass Wählen ein Privileg ist, um welches in vielen Teilen der Welt noch gekämpft wird. Nutzt diese Möglichkeit deshalb bitte unbedingt - und gestaltet die Zukunft Bayerns mit.

Für Unentschlossene: Hier geht es zum Wahl-O-Mat und hier findet Ihr die wichtigsten Infos zur Bayernwahl.

Fotos: DPA, Screenshot/twitter, Screenshot/Twitter (Bildmontage), Steve Filges, Screenshot/ARD

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