Neue Lehrer nach Bayern: Ist das das Ende des Unterrichtsausfalls?

München - Bayerns Schulminister Michael Piazolo (Freie Wähler) will im kommenden Schuljahr knapp 1200 neue Stellen für Lehrkräfte schaffen.

Michael Piazolo (Freie Wähler), Staatsminister für Unterricht und Kultus, nimmt an einer Pressekonferenz im Kultusministerium teil.
Michael Piazolo (Freie Wähler), Staatsminister für Unterricht und Kultus, nimmt an einer Pressekonferenz im Kultusministerium teil.  © Peter Kneffel/dpa

Insgesamt würden damit rund 4900 Lehrer neu eingestellt, um etwa wegen Pensionierungen frei werdende Stellen nachzubesetzen, sagte Piazolo am Montag in München.

Die meisten Stellen entfallen auf Grundschulen, wo derzeit zwei Drittel der Lehrer in Teilzeit arbeiteten.

Mit den neuen Stellen solle unter anderem eine bessere individuelle Förderung für Schüler geschaffen werden, zudem solle der Bereich Digitalisierung in den Schulen besser zur Geltung kommen.

Im vergangenen Schuljahr arbeiteten laut Zahlen des Kultusministeriums knapp 154.000 Lehrer an Bayerns Schulen.

Die meisten neuen Stellen fallen auf Grundschulen, wo derzeit zwei Drittel der Lehrer in Teilzeit arbeiten. (Symbolbild)
Die meisten neuen Stellen fallen auf Grundschulen, wo derzeit zwei Drittel der Lehrer in Teilzeit arbeiten. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/ZB/dpa

Titelfoto: Monika Skolimowska/ZB/dpa

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