Hilferuf per WhatsApp: Frau rettet 1000 Kilometer weit entfernten Mann wohl das Leben

München/London - Eine Münchnerin (51) hat am Ostersonntag ihrem rund 1000 Kilometer entfernt in London wohnenden Bruder (54) mithilfe von WhatsApp und der Integrierten Leitstelle München einen Rettungswagen gerufen.

Eine Münchnerin hat auf eine WhatsApp-Nachrichtig reagiert. (Symbolbild/Bildmontage)
Eine Münchnerin hat auf eine WhatsApp-Nachrichtig reagiert. (Symbolbild/Bildmontage)  © DPA

Der 54 Jahre alte Mann hatte seiner Schwester per WhatsApp geschrieben, dass er dringend medizinische Hilfe benötige.

Daraufhin wählte die 51-Jährige die Notrufnummer 112 und schilderte einem Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle, dass es ihrem im Londoner Stadtbezirk Newham wohnenden Bruder nicht gut gehe, wie ein Sprecher der Feuerwehr München am Montagvormittag berichtete.

Über das Internet habe man zwar die Nummer der zuständigen London City Police herausfinden können, jedoch seien die Anrufe der Münchner Leitstelle dort zunächst nur von mehreren Anrufbeantwortern entgegengenommen worden.

Letztlich sei es dann allerdings doch noch gelungen, den Rettungsdienst in London zu alarmieren, der 30 Minuten später beim 54-Jährigen eingetroffen sei.

Der Mann wurde von den Rettern nach einer Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Was er genau hatte, ist bislang unklar. Auch zum Gesundheitszustand konnte der Sprecher keine Auskunft geben.

Eine Frau aus München hat ihrem in Newham in London lebenden Bruder wohl das Leben gerettet.
Eine Frau aus München hat ihrem in Newham in London lebenden Bruder wohl das Leben gerettet.  © Screenshot/Google Maps

Titelfoto: DPA

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