Pleite bei OB-Wahl? Das denkt Markus Söder über CSU-Frau Kristina Frank

München - Auch bei einer Niederlage im Wahlkampf um das Amt des Münchner Oberbürgermeisters wird die Karriere von CSU-Kandidatin Kristina Frank (38) laut Parteichef Markus Söder (53) nicht enden.

Ministerpräsident Markus Söder (r.) ist von Kristina Frank (l.) mehr als angetan.
Ministerpräsident Markus Söder (r.) ist von Kristina Frank (l.) mehr als angetan.  © Sven Hoppe/dpa

"Ich bin übrigens der festen Überzeugung, dass du noch eine große Zukunft vor dir hast. Vielleicht nicht als Oberbürgermeisterin, das entscheiden die Wählerinnen und Wähler, aber wer weiß, wo sonst noch", sagte Söder vor Journalisten in der CSU-Zentrale in der Landeshauptstadt.

Er halte Frank "für eine der begabtesten Nachwuchshoffnungen, die wir in der CSU haben", erklärte Söder am Mittwoch.

Generalsekretär Markus Blume (44) betonte, die CSU spiele nicht auf Platz, sondern auf Sieg: "Wir wollen stärkste Kraft im Münchner Rathaus werden."

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Für die CSU hätten die Wahlergebnisse in den Städten eine erhebliche Signalwirkung, daher seien sie besonders wichtig.

Die aktuelle Stadträtin Frank fordert bei der anstehenden Kommunalwahl am 15. März neben der Kandidatin der Grünen, Katrin Habenschaden (42), ebenso Amtsinhaber Dieter Reiter (61, SPD) heraus.

Umfragen sagten zuletzt keinen Sieg eines Kandidaten im ersten Wahlgang voraus. Dann würde es zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten in der Folge am 29. März eine Stichwahl geben.

CSU-Kandidatin Kristina Frank will sich den Posten als Oberbürgermeisterin sichern.
CSU-Kandidatin Kristina Frank will sich den Posten als Oberbürgermeisterin sichern.  © Sven Hoppe/dpa
Markus Söder ist von der Kandidatin der CSU überzeugt.
Markus Söder ist von der Kandidatin der CSU überzeugt.  © Sven Hoppe/dpa

Titelfoto: Montage: Sven Hoppe/dpa

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