Oktoberfest 2019: Das sind die Neuheiten auf der Wiesn

München - Der neue Oktoberfestchef Clemens Baumgärtner (CSU) gibt am Dienstag in München Einzelheiten zum diesjährigen Oktoberfest bekannt.

Ein übergroßer und rund rund 1,5 Tonnen schwerer Bierkrug wird mit einem Kran auf der Theresienwiese an seinen Platz gehoben. Im Hintergrund ist die Sankt Paul Kirche zu sehen.
Ein übergroßer und rund rund 1,5 Tonnen schwerer Bierkrug wird mit einem Kran auf der Theresienwiese an seinen Platz gehoben. Im Hintergrund ist die Sankt Paul Kirche zu sehen.  © Peter Kneffel/dpa

Knapp zwei Monate vor dem Start des Volksfestes will Baumgärtner zusammen mit den Sprechern der Wiesn-Wirte, der Schausteller und der Marktkaufleute unter anderem die Neuheiten vorstellen.

Es ist der erste größere Auftritt des neuen Münchner Wirtschaftsreferenten in seiner Funktion als Festleiter der Wiesn. Er hatte im März die Nachfolge von Josef Schmid (CSU) angetreten, der in den Landtag einzog.

Die Vorbereitungen für das größte Volksfest der Welt laufen bereits auf Hochtouren. Seit gut zwei Wochen wird auf der Theresienwiese aufgebaut. Die Rohbauten der Bierzelte stehen teils schon. Die Fahrgeschäfte folgen später.

Der Preis für das Bier ist seit Ende Juni bekannt: Die Maß kostet bis zu 11,80 Euro, das sind 30 Cent mehr als der Höchstpreis des Vorjahres. Durchschnittlich steigt der Bierpreis um 3,11 Prozent. Unter 10,80 Euro ist die Maß in diesem Jahr nicht mehr zu haben.

Das 185. Oktoberfest beginnt am 21. September und dauert bis zum 6. Oktober. Im Südteil des Festgeländes gibt es wieder die Oide Wiesn.

Mit historischen Fahrgeschäften, Blasmusik und einer Ausstellung zur Geschichte der Schaustellerei geht es dort gemütlicher und traditioneller zu als auf dem sonstigen Festgelände.

Hightech und Nostalgie: Das sind die neuen Attraktionen auf der Wiesn

Oktoberfestbesucher drängen sich in der Wirtsbudenstraße auf dem Festgelände. (Archivbild)
Oktoberfestbesucher drängen sich in der Wirtsbudenstraße auf dem Festgelände. (Archivbild)  © Matthias Balk/dpa

Eine virtuelle Abenteuerreise durch Dino-Welten, ein 90 Meter hohes Maibaum-Kettenkarussell, eine "Ski Party" samt Schneekanone und eine historische Bonbonmanufaktur: Das Oktoberfest 2019 wartet mit unterschiedlichsten Attraktionen auf und will dabei Nostalgie und Hightech unter einen Hut bringen.

Der neue Oktoberfestchef Clemens Baumgärtner (CSU) stellte am Dienstag die Einzelheiten zur diesjährigen Wiesn vor.

E-Scooter sind erstmals ein Thema: Wie Autos dürfen sie nur bis zum zweiten Sperrring fahren; rund um das Festgelände sind die Straßen gesperrt. Erneut gilt aus Sicherheitsgründen ein Verbot für große Taschen und Rucksäcke. An den Eingängen wird kontrolliert.

Erstmals gibt es Informationen der Stadt als Veranstalterin auf der Internetseite >>oktoberfest.de. Die Portalgesellschaft als Tochter der Stadt hat die Seite von einem privaten Inhaber erworben.

Was sie gekostet hat, blieb offen. Aber: "Sie war auf jeden Fall jeden Cent wert", sagte Baumgärtner. Ebenfalls zum ersten Mal können chinesische Gäste bei rund 50 Betrieben über das chinesische Onlinebezahlsystem Alipay ihre Maß oder ihr Hendl zahlen.

Für Baumgärtner ist es die erste Wiesn als Chef. Er hatte im März die Nachfolge von Josef Schmid (CSU) angetreten, der in den Landtag einzog. "Es ist ein Jugendtraum, wenn man vom Wiesnbesucher zum Wiesnchef wird."

Clemens Baumgärtner (CSU), neuer Wiesnchef, spricht bei der Pressekonferenz zum Oktoberfest 2019 über die diesjährigen Neuheiten.
Clemens Baumgärtner (CSU), neuer Wiesnchef, spricht bei der Pressekonferenz zum Oktoberfest 2019 über die diesjährigen Neuheiten.  © Lino

Titelfoto: Lino

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