Brutale Attacke an Bahnhof: Frauen schlagen auf zwei Opfer ein

München - Bereits am 23. Dezember 2018 attackierten zwei junge Frauen eine 18-Jährige und eine 24-Jährige am Ostbahnhof in München. Jetzt fahndet die Polizei mit Lichtbildern nach den brutalen Angreiferinnen.

Die Bundespolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. (Symbolbild)
Die Bundespolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. (Symbolbild)  © DPA

An jenem Sonntag gegen 6.55 Uhr standen zwei junge Frauen am Ostbahnhof, um mit der S-Bahn nach Hause zu fahren.

Wie die Polizei mitteilte, fühlte sich eine der Schlägerinnen von den Blicken der 18-Jährigen provoziert. Sie schubste ihr Opfer immer wieder Richtung Gleise. Der 18-Jährigen wurden bei der Attacke Haarbüschel ausgerissen.

Auch die 24-jährige Begleiterin wurde von den aggressiven jungen Frauen attackiert. Mehrfach schlugen sie auf sie ein.

Schließlich gelang es den beiden Opfern in eine S-Bahn zu flüchten, doch das Schläger-Duo folgte ihnen und griff sie erneut an. Ein beherzt eingreifender Fahrgast ging schließlich dazwischen und verwies die Angreifer der S-Bahn.

Die 24-Jährige erlitt durch die Angriffe eine Prellung und die 18-Jährige Schmerzen am Oberkörper und Kopf.

Bundespolizei München fahndet nach jungen Frauen

Tatverdächtige 1:

  • weiblich
  • ca. 18 - 22 Jahre
  • ca. 160 - 170 cm
  • blonde lange Haare
  • schwarzer Pullover, schwarze Hose, dunkle Winterjacke mit Pelzkragen

Tatverdächtige 2:

  • weiblich
  • ca. 18 - 22 Jahre
  • ca. 160 - 170 cm
  • brünette, lockige Haare
  • dunkle Winterjacke, grauer Schal, blaue Jeans, schwarze Schuhe

Gegen die beiden Frauen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Bundespolizei bittet um Hinweise unter 089515550111.

Update 14.55 Uhr: Tatverdächtige wurden identifiziert

Wie die Bundespolizei am Nachmittag mitteilte, wurden die Frauen bereits nach wenigen Stunden der öffentlichen Fahndung identifiziert. Innerhalb dieser Zeit waren zahlreiche Hinweise eingegangen, auch eine anwaltliche Vertretung einer der beiden Gesuchten hatte sich gemeldet.

Die Fahndung wurde entsprechend eingestellt. Die Ermittlungen gegen die beiden Frauen dauern allerdings an.

Titelfoto: DPA

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