Münchnerin (19) verweigert Kuss, dann schlägt der Betrunkene zu

München - Ein Streit am Münchner Ostbahnhof eskalierte in der Sonntagnacht, es flogen Fäuste und Bierflaschen.

In einem Streit schlug ein junger Mann eine Frau, weil sie ihn nicht küssen wollte. (Symbolbild)
In einem Streit schlug ein junger Mann eine Frau, weil sie ihn nicht küssen wollte. (Symbolbild)

In der Sonntagnacht traf ein 20-jähriger Iraker am Ostbahnhof auf zwei 18- und 19-jährige deutsche Frauen sowie einen 20-jährigen Deutschen.

Der junge Iraker, der in der Maxvorstadt wohnt, soll die 18-Jährige aus Pasing verbal beleidigt haben. Dafür gab sie ihm eine Ohrfeige. Als ihre 19-jährige Freundin zwischen die Streitenden ging, zog der 20-Jährige die junge Frau an sich und versuchte, sie auf den Mund zu küssen.

Die Münchnerin aus Hadern wehrte sich, woraufhin ihr der Mann mit der Faust ins Gesicht schlug. Der andere 20-Jährige aus dem Landkreis Freising schubste den Iraker weg, woraufhin der eine volle Bierflasche nach dem Mann warf, ihn aber verfehlte.

Die Polizei trennte die Streitenden schließlich und nahm alle mit auf die Dienststelle. Hier wurden bei der 18-Jährigen 0,92 Promille und bei der 19-Jährigen, welche eine leichte Schwellung an der Oberlippe erlitt, 2,23 Promille festgestellt. Auch der junge Iraker war betrunken, ein Atemalkoholtest ergab bei ihm 2,34 Promille.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen sexueller Belästigung, Beleidigung und Körperverletzung gegen den Iraker. Die Pasingerin muss sich ebenfalls wegen Körperverletzung verantworten.

Die Polizei musste den Streit am Ostbahnhof auflösen und ermittelt jetzt unter anderem wegen Körperverletzung. (Symbolbild)
Die Polizei musste den Streit am Ostbahnhof auflösen und ermittelt jetzt unter anderem wegen Körperverletzung. (Symbolbild)  © Bundespolizei München

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