So können kleine Tiere vor dem Osterfeuer geschützt werden

München - Traditionsgemäß werden in den kommenden Tagen vielerorts Osterfeuer entzündet. Vor allem für kleine Tiere birgt das große Gefahren. Der Bund Naturschutz (BN) in München gibt Tipps.

Zahlreiche Menschen sind bei Schöffelding (Bayern) um ein Osterfeuer zu sehen. (Archivbild)
Zahlreiche Menschen sind bei Schöffelding (Bayern) um ein Osterfeuer zu sehen. (Archivbild)  © DPA

Bestenfalls sollte das Holz erst wenige Stunden vor dem Abbrennen aufgeschichtet werden, um sicher zu gehen, dass Igel, Eidechsen, Mäuse oder Vögel den Stapel nicht als Versteck oder Nistplatz nutzen.

"Das Holz sollte unbedingt unmittelbar vor dem Feuer noch einmal vorsichtig umgeschichtet werden, sodass tierische Bewohner doch fliehen könnten", teilte eine Sprecherin des BN mit. Prinzipiell seien locker geschichtete Haufen, durch die durchgeschaut werden kann, als Lebensraum für Tiere eher unattraktiv.

Als Brennmaterial eigne sich gut getrockneter Baum- und Strauchschnitt sowie Reisig, erläuterte die Sprecherin weiter. Auch hier solle nach Vogelnestern und anderen Tierbauten geschaut werden.

Bei der Wahl des Feuerstandortes gelte es ebenfalls auf die Natur zu achten - der Abstand zu Lebensräumen, insbesondere zu Gehölzen und zu Schutzgebieten, solle möglichst groß sein.

Mäuse und ander kleine Tiere sind durch Osterfeuer gefährdet. (Archivbild)
Mäuse und ander kleine Tiere sind durch Osterfeuer gefährdet. (Archivbild)  © DPA

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