Drei Gründe, warum der Kultusminister ein weiteres Amt abgibt

München - Knapp ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt als Kultusminister gibt Michael Piazolo den Generalsekretärs-Posten bei den bayerischen Freien Wählern ab.

Michael Piazolo gibt sein Amt als Generalsekretär ab und konzentriert sich auf seine Arbeit als Kultusminister.
Michael Piazolo gibt sein Amt als Generalsekretär ab und konzentriert sich auf seine Arbeit als Kultusminister.  © DPA

Nach neun Jahren sei dies nun der richtige Zeitpunkt, sagte Piazolo der Deutschen Presse-Agentur in München. Bereits in den vergangenen Monaten habe er das Amt lediglich kommissarisch weitergeführt. Die Nachfolge sei aktuell noch offen.

Piazolo begründete seine Entscheidung mit drei Punkten. Zum einen sei dies nach neun Jahren "ein Ding der Normalität" - im Jahr 2010 hatte er das Amt des Generalsekretärs übernommen.

Zum anderen seien die beiden Posten zeitlich kaum miteinander in Einklang zu bringen. Und schließlich sei es schwierig, gleichzeitig Minister in einer Koalitionsregierung und Generalsekretär zu sein.

In dem Amt müsse man schließlich manchmal auch parteipolitische Vorstöße starten. "Das passt dann nicht ganz so gut zusammen in einer Koalition."

 Markus Söder (CSU, r), bayerischer Ministerpräsident begrüßt Michael Piazolo (Freie Wähler), Staatsminister für Unterricht und Kultus, vor einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in der Staatskanzlei.
Markus Söder (CSU, r), bayerischer Ministerpräsident begrüßt Michael Piazolo (Freie Wähler), Staatsminister für Unterricht und Kultus, vor einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in der Staatskanzlei.  © DPA

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