Probealarm: Bayern übt für den Katastrophenfall

München - In weiten Teilen Bayerns findet am Donnerstag ein Probealarm (11.00 Uhr) statt.

Eine Sirene auf dem Dach des Rathauses Hohenschäftlarn: Ab 11.00 Uhr wird in weiten Teilen des Freistaats die Warnung der Bevölkerung geprobt
Eine Sirene auf dem Dach des Rathauses Hohenschäftlarn: Ab 11.00 Uhr wird in weiten Teilen des Freistaats die Warnung der Bevölkerung geprobt  © Stephan Jansen/dpa

Wie das Innenministerium mitteilte, wird ein einminütiger Signalton ausgelöst. Im Katastrophenfall - beispielsweise bei Großbränden, Giftgas- und Industrieunfällen, drohenden Deichbrüchen oder verseuchtem Trinkwasser - wird so die Bevölkerung gewarnt.

Die Sirenen sind auf den Dächern von Feuerwehrhäusern, Schulen und Rathäusern installiert. In neun Städten und Landkreisen kommen mobile Lautsprecherwagen zum Einsatz.

Wenn man den Alarm hört, sollte man im Ernstfall das Radio oder den Fernseher einschalten und auf die Durchsagen achten.

Auch über Katastrophen-Apps wie "NINA" oder "Katwarn" wird eine Mitteilung abgeschickt. Beim Probealarm gehe es darum, die Bevölkerung für Gefahrensituationen zu sensibilisieren.

>>Hier kannst Du Dich über die teilnehmenden Landkreise, Städte und Gemeinden informieren.

Grundsätzlich sind in Deutschland die Länder für den Katastrophenschutz zuständig. Im Verteidigungsfall übernimmt der Bund die Federführung.

Auch über die Notfallapps wie "Katwarn" werden Probemeldungen gesendet.
Auch über die Notfallapps wie "Katwarn" werden Probemeldungen gesendet.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Titelfoto: Stephan Jansen/dpa

Mehr zum Thema München:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0