Deshalb schneidet München bei Radfahrern schlecht ab

München - Die Radfahrer in Bayern haben ihren Kommunen ein überwiegend schlechtes Zeugnis ausgestellt.

Fahrradfahrer auf einem Radweg in München. Vieles wurde an der vermeintlichen "Radlhauptstadt" bemängelt.
Fahrradfahrer auf einem Radweg in München. Vieles wurde an der vermeintlichen "Radlhauptstadt" bemängelt.  © DPA

Lediglich Erlangen schaffte es beim aktuellen Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in die bundesweite Spitzengruppe, wie der ADFC-Landesverband am Dienstag in München mitteilte.

Insgesamt aber habe sich Bayern nicht weiterentwickelt, sondern folge dem bundesweiten Trend, nachdem die Zufriedenheit der Radler weiter gesunken ist.

"Im Regelfall reicht es nur für eine befriedigende oder gar ausreichende Bewertung - vor allem in puncto Sicherheit", sagte die Landesvorsitzende Bernadette Felsch.

München erhält die Gesamtnote 4.

Positiv ist, dass es kaum Fahrraddiebstahl gibt und dass die Radwege regelmäßig gereinigt werden. Negativ wurde angemerkt, dass man das Fahrrad nur schlecht in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen kann, dass es nur wenige geeignete Abstellmöglichkeiten gibt und dass das Stadtzentrum mit dem Fahrrad schlecht zu erreichen ist.

Die genauen Ergebnisse für alle Städte in Deutschland findet Du hier.

Bei der bundesweiten Online-Umfrage hatten vergangenen Herbst mehr als 19.000 Menschen aus dem Freistaat mitgemacht und die Fahrradfreundlichkeit ihrer jeweiligen Städte und Gemeinden bewertet.

Vor allem die Sicherheit in den Bayerischen Städten wurde von Radfahrern kritisiert. (Symbolbild)
Vor allem die Sicherheit in den Bayerischen Städten wurde von Radfahrern kritisiert. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

Mehr zum Thema München:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0