Frau will Kamin anzünden, wenig später quillt dichter, schwarzer Rauch aus ihrer Wohnung

München - Am Sonntagabend ging in München-Riem ein Ethanol-Kamin in Flammen auf und setzte ein Zimmer in Brand.

Ethanol-Öfen stellen laut Feuerwehr ein großes Brandrisiko dar, wenn sie unsachgemäß genutzt werden. (Symbolbild)
Ethanol-Öfen stellen laut Feuerwehr ein großes Brandrisiko dar, wenn sie unsachgemäß genutzt werden. (Symbolbild)  © Maruna Skoropadska/ 123RF

Wie die Feuerwehr berichtete kam es am Sonntagabend in einem Mehrparteienhaus in Riem zu einem Brand.

Als die Feuerwehr in der Heinrich-Böll-Straße ankam, quoll bereits dichter schwarzer Rauch aus den Fenstern der Wohnung.

Laut der Bewohnerin setzte ein künstlicher Kamin die Einrichtung der Wohnung in Brand. Ein defekter Feuerlöscher war der Dame keine Hilfe, deshalb verließ sie schnell ihre Wohnung und zog die Tür zu. Das Treppenhaus blieb deshalb weitestgehend rauchfrei.

Die circa 30 Anwohner bemerkten alle das Feuer und gingen ins Freie, für die Löscharbeiten konnten sie im Nachbargebäude untergebracht werden.

Die Feuerwehr konnte den Vollbrand des Zimmers unter Kontrolle bringen und Entwarnung geben. Trotzdem bleibt die Brandwohnung bis auf weiters unbewohnbar. Der Sachschaden wird von der Feuerwehr auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt. Die genaue Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

Laut Feuerwehr stellen Bioethanol-Kamine bei unsachgemäßer Handhabung ein erhebliches Brandrisiko dar. Die genaue Bedienungsanleitung sollte unbedingt beachtet werden.

Titelfoto: Maruna Skoropadska/ 123RF

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