Riesige Baustelle Romanplatz: Das kommt auf Anwohner, Fahrgäste und Autofahrer zu

München - Durch die Neugestaltung des Romanplatzes soll der Platz Mittelpunkt im Viertel werden und für Fahrgäste von Bus und Tram attraktiver werden. Ein zusätzliches Gleis soll dem wachsenden Fahrgastaufkommen gerecht werden.

So soll die neue Haltestelle aussehen: dezente Glasüberdachung und viel Grün.
So soll die neue Haltestelle aussehen: dezente Glasüberdachung und viel Grün.  © Straub Architekten bda/ MVG

Der Romanplatz ist eine wichtige Verkehrsdrehscheibe im Münchner Westen. Die Tramlinie 12 verbindet die Stadtteile Neuhausen-Nymphenburg und Schwabing-West. Die Tramlinien 16 und 17 führen bis nach Nymphenburg und Oberföhring.

Über die Buslinien 51, 151 und N78 sind ab Romanplatz Moosach, Sendling und Solln zu erreichen. Auch die zentralen Bahnhöfe Sendlinger Tor und Hauptbahnhof werden angefahren.

Vor allem die Strecke Richtung Hauptbahnhof (Linie 17) wird stark genutzt. Der neu gestaltete Romanplatz soll die Starthaltestelle der geplanten Tramlinie "Westtangente" werden, die ab 2026 fünf Stadtbezirke im Münchner Westen verbinden soll.

Geplant sind unter anderem Radwege in der Platzmitte, ein drittes Gleis und eine grüne Bepflanzung. Die Glasüberdachung der Haltestelle soll ein optisches Highlight werden.

Bodenbeläge werden erneuert, dabei wird auf eine kontrastreiche Gestaltung geachtet, um sehbehinderten Fahrgästen zu helfen.

Bausparen und Einschränkungen: Das passiert am Romanplatz im Münchner Westen

Der geplante Romanplatz von oben: Ein drittes Gleis soll helfen mehr Fahrgäste ans Ziel zu bringen.
Der geplante Romanplatz von oben: Ein drittes Gleis soll helfen mehr Fahrgäste ans Ziel zu bringen.  © Straub Architekten bda/ MVG

An der Ecke Arnulf-/Nibelungenstraße wurde im September 2018 eine provisorische Tram-Wendeschleife gebaut. Dort werden die Züge aus der Innenstadt vorzeitig wenden.

In der ersten Bauphase werden von März bis Juni 2019 Gleisanlagen im Süden ausgebaut und erneuert, das Stationshaus wird abgerissen.

In der zweiten Bauphase (Juni bis Dezember) soll dann der nördliche Romanplatz umgebaut werden.

Die geänderten Fahrpläne kannst Du hier einsehen.

Geschäfte und Wohnhäuser am Romanplatz sollen weiterhin gut erreichbar bleiben. Anwohner müssen mit Baulärm von Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr rechnen.

Autofahrer sollen auf Rat der Münchner Verkehrsgesellschaft den Bereich weiträumig umfahren.

Umleitungen werden eingerichtet, teilweise wird der Verkehr auf eine Spur beschränkt. Es kann zu Staus kommen. Parkplätze in der Döllingerstraße, Ferdinand-Maria-Straße und Nibelungenstraße werden von Juni bis November entfallen.

Titelfoto: Straub Architekten bda/ MVG

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