Umwelt- und Artenschutz in Bayern: Runder Tisch mit vorerst letztem Treffen

München - Es ist ein wichtiges Thema, das viele Menschen im Freistaat noch immer beschäftigt: Vor dem vorläufig letzten Treffen des Runden Tischs zum Umwelt- und Artenschutz in Bayern gibt es bereits Lob von allen Seiten.

Das vorerst letzte Treffen des Runden Tischs zum Umwelt- und Artenschutz steht an.
Das vorerst letzte Treffen des Runden Tischs zum Umwelt- und Artenschutz steht an.  © DPA

Ministerpräsident Markus Söder (52, CSU), Moderator Alois Glück (79), die Initiatoren des Volksbegehrens und der Bauernverband zogen schon vor dem Abschlusstermin am Freitag ein überaus positives Fazit.

"Mit der Arbeit des Runden Tischs unter Leitung von Alois Glück bin ich hochzufrieden", sagte Söder.

Die Initiatoren des Volksbegehrens, die Vertreter der Verbände, Kommunen und Kirchen - alle hätten einander zugehört und konstruktiv an Lösungen gearbeitet. Die Ergebnisse sollten nun in ein Begleitgesetz zum Gesetzentwurf des Volksbegehrens und in ein "großes Artenschutzpaket" einfließen.

Glück selbst erklärte deshalb deutlich: "Der Runde Tisch hat sich gelohnt, weil damit die massiven Spannungen zwischen den Unterstützern des Volksbegehrens und der Landwirtschaft weitgehend abgebaut werden konnten."

Runder Tisch: Sieg der Vernunft?

Die Initiatorin des Volksbegehrens, Agnes Becker (38, ÖDP), sagte, der Runde Tisch habe dazu beigetragen, "dass wir einen Sieg der Vernunft für mehr Artenschutz erreichen konnten". Nun müsse die Regierung den Worten Taten folgen lassen.

Bauernpräsident Walter Heidl (59) lobte ebenfalls die bisherigen Ergebnisse. "Der Runde Tisch hat dazu beigetragen, dass es beim Thema Artenvielfalt nicht mehr nur um die Landwirtschaft geht. Das ist eine gute Nachricht für Landwirte und die Umwelt gleichermaßen, denn Staat, Kirchen und Kommunen sowie jeder Einzelne sind auch in der Pflicht", sagte der 59-Jährige.

Die schwarz-orange Regierung hatte zuletzt bereits angekündigt, das Volksbegehren im Landtag anzunehmen - begleitet von gewissen Klarstellungen und einem Paket für mehr Artenschutz.

Markus Söder (r.) und Agnes Becker (l.) zeigen sich mit den erzielten Ergebnissen bislang zufrieden.
Markus Söder (r.) und Agnes Becker (l.) zeigen sich mit den erzielten Ergebnissen bislang zufrieden.  © DPA

Titelfoto: DPA

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