Wetter sorgt für große Probleme in München: Sperrungen auf Linien der S-Bahn

Neufahrn/Markt Schwaben - Pendler und andere Reisende in Bayern brauchen am Dienstag gute Nerven und viel Geduld: Wegen des stürmischen Wetters ist der Münchener S-Bahn-Verkehr der Linien S1 und S2 teilweise gesperrt worden.

Auf mehreren S-Bahn-Linien kommt es aufgrund des Wetters zu Problemen. (Archivbild)
Auf mehreren S-Bahn-Linien kommt es aufgrund des Wetters zu Problemen. (Archivbild)  © Frank Leonhardt/dpa

Bäume seien umgeknickt und in die Oberleitungen gefallen, erklärte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Dienstagmorgen.

Demnach enden die Züge der Linie S1 in Richtung Freising vorzeitig in Neufahrn (beides Landkreis Freising) und starten in Richtung München entsprechend derzeit ebenfalls von dort.

Auf der Linie S2 ist der Start- und Endbahnhof Markt Schwaben (Landkreis Ebersberg), ein Ersatzverkehr mit Taxen ist für Reisende laut Bahnsprecher zwischen Markt Schwaben und Erding (Landkreis Erding) bereits eingerichtet worden.

Wie lange die Sperrungen andauern, ist bislang noch gänzlich unklar.

Update, 9 Uhr: Sperrungen bei der Bayerischen Oberlandbahn

Unwetter haben am Dienstagmorgen auch bei der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) zu Beeinträchtigungen geführt.

So musste der Streckenverlauf von München nach Tegernsee zwischen den Bahnhöfen Schaftlach und Holzkirchen (beides Landkreis Miesbach) zunächst eingestellt werden. Ein Baum war auf die Gleise gestürzt, wie ein Sprecher mitteilte. Demnach wurde Schienenersatzverkehr mit vier Bussen eingerichtet. Wie lange die Sperrung andauert, war zunächst unklar.

Eine andere Sperrung der BOB zwischen Fischbachau und Bayrisch Zell (beides Landkreis Miesbach) wurde laut Sprecher am Morgen aufgehoben. Auch hier hatte ein umgekippter Baum die Gleise blockiert.

Pendler und andere Reisende in Bayern brauchen am Dienstag gute Nerven und viel Geduld. (Archivbild)
Pendler und andere Reisende in Bayern brauchen am Dienstag gute Nerven und viel Geduld. (Archivbild)  © Nicolas Armer/dpa

Titelfoto: Nicolas Armer/dpa

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