Video sorgt für heftige Diskussionen: Schwarzfahrer wird brutal aus S-Bahn gezerrt

Die Sicherheitskräfte zerren den Mann gewaltsam aus der S-Bahn. Der Schwarzfahrer versucht sich festzuhalten, eine Frau filmt die Szene.
Die Sicherheitskräfte zerren den Mann gewaltsam aus der S-Bahn. Der Schwarzfahrer versucht sich festzuhalten, eine Frau filmt die Szene.

München - Ein äußerst brisantes Video sorgt in den sozialen Netzwerken aktuell für großes Aufsehen. Gezeigt wird darin eine Szene aus einer Münchner S-Bahn, die von einer Zugreisenden gefilmt wird. Ein Mann wird von zwei Sicherheitskräften gewaltsam aus der Bahn geworfen.

Mit aller Kraft versuchte er sich festzuhalten, während einer der Männer ihm um den Hals faste und der andere seine Hände schnappte.

Schließlich schafften es die Kontrolleure, den Mann aus dem Zug zu zerren. Eine Frau im Video wirft den Bahnangestellten Rassismus vor, ein anderer befürwortet die Reaktion der Männer.

Die Bahn äußerte sich inzwischen zu dem Vorfall. Demnach habe der Mann kein gültiges Ticket dabei gehabt. Zudem wollte er seine Personalien nicht angeben. Als er sich wehrte aus der Bahn auszusteigen, mussten die Sicherheitskräfte körperlich vorgehen.

Eine Facebook-Nutzerin stellte das Video online. Nicht einmal einen Tag nach der Veröffentlichung wurde es bereits fast eine halbe Million mal angeschaut.

In den Kommentaren spalten sich die Meinungen zu dem Vorfall ebenso wie im Video selbst. Eine Frau schreibt: "Egal was diese Person getan hat, es gibt keinem Menschen das Recht jemanden so anzupacken!!! Ausserdem müsste man als Sicherheitsdienst wissen, wie man eine Person richtig anpackt um schlimmes zu verhindern, jedoch ist das Körperverletzung vom feinsten !!!"

Ein anderer steht hinter den Sicherheitskräften: "Alles schreit wieder nach Rassismus. Es gibt Regeln in Deutschland. Und an viele wird sich nicht gehalten und die Polizei hat keine Handhabe."

Da Zeugen den Vorfall anders als die Deutsche Bahn beschreiben, soll der Vorfall von der Bundespolizei geprüft werden. Die eingesetzten Sicherheitskräfte sollen bis auf weiteres nicht auf Streife geschickt werden.


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