Nach Drohungen gegen Münchner Schulen: Ausgerechnet Lehrer macht sich verdächtig

München - Nach den Drohungen gegen zwei Gymnasien in München ist ein Lehrer in Verdacht geraten.

Ein Polizeiauto steht vor der Rupert Egenberger Schule in München. Die Polizei hat nach einer Durchsuchung der Räume am Dienstag nichts gefunden.
Ein Polizeiauto steht vor der Rupert Egenberger Schule in München. Die Polizei hat nach einer Durchsuchung der Räume am Dienstag nichts gefunden.  © DPA

Zwar liefen die Vernehmungen noch, weshalb die Polizei keine Informationen veröffentlichen könne, sagte ein Sprecher am Mittwoch.

Doch es deute alles darauf hin, dass es sich bei dem Täter um einen 30 Jahre alten Lehrer handelt.

Der Mann soll an einem der beiden unmittelbar benachbarten Gymnasien arbeiten. Die unklare, sehr weit gefasste Drohung hat sich wohl nicht primär gegen die beiden Schulen gerichtet, sondern ist aus einer privaten Frustsituation heraus entstanden.

Am Dienstagmorgen war an einem der beiden Gymnasien eine E-Mail mit "interpretationsfähigem Inhalt" eingegangen, wie es hieß (TAG24 berichtete). Schon kurz darauf geriet der 30-Jährige in den Fokus der Ermittler.

Nahezu zeitgleich gab es zudem einen Einsatz an einer Münchner Förderschule, nachdem ein Unbekannter einer Angestellten dort gesagt hatte, dass er eine Bombe auf dem Gelände deponiert habe (TAG24 berichtete). In diesem Fall tappt die Polizei noch im Dunkeln: "Der Täter ist nur einmalig und kurzfristig der Angestellten der Schule gegenübergetreten, und die tut sich sehr schwer mit einer Beschreibung", sagte der Polizeisprecher.

Im Moment spreche nichts dafür, dass der 30-Jährige auch für diesen Fall verantwortlich sei. "Wir trennen die beiden Fälle auch strikt."

Titelfoto: DPA

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