Bericht: Mädchen (15) von sechs Asylbewerbern vergewaltigt?

München - In der Landeshauptstadt Bayerns soll es zu mehreren schrecklichen Übergriffen gekommen sein. Sechs Männer aus Afghanistan stehen unter dringendem Verdacht, ein 15 Jahre altes Mädchen missbraucht zu haben.

In München soll es zu schrecklichen Übergriffen gekommen sein. (Symbolbild)
In München soll es zu schrecklichen Übergriffen gekommen sein. (Symbolbild)  © DPA

Dies berichtete der Bayerische Rundfunk am Dienstagabend. Laut dem Bericht liegen die Taten, die sich in München ereignet haben sollen, bereits etwa einen Monat zurück.

So sollen die Männer die Jugendliche zunächst gefügig gemacht haben, ehe es an mehreren unterschiedlichen Tagen laut BR-Informationen einzeln nacheinander zu sexuellen Übergriffen gekommen sein soll.

Fünf Verdächtige, die zwischen 20 und 25 Jahre alt sind, konnten von der Polizei gefasst werden. Sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Nach einem weiteren Mann wird derzeit noch gefahndet.

Mit einem der mutmaßlichen Täter sei die 15-Jährige zuvor in einer Beziehung gewesen. Die Jugendliche hatte Ende September angegeben, in mehreren Münchner Wohnungen missbraucht worden zu sein.

Die bereits von der Polizei festgesetzten Afghanen hätten in den Vernehmungen durch die Beamten entweder eine Aussage zu den schrecklichen Vorwürfen verweigert oder erklärt, dass der Geschlechtsverkehr auf einvernehmlicher Basis erfolgt sei.

Die Beamten gehen davon aus, dass kein physischer Zwang gegen die 15-Jährige ausgeübt wurde, sie aber möglicherweise eingeschüchtert worden sein könnte.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Allen sechs Verdächtigen, bei denen es sich laut des Berichts um anerkannte Asylbewerber handeln soll, wird der Tatbestand der Vergewaltigung der offenbar wehrlosen Jugendlichen vorgeworfen.

Darüber hinaus muss ebenso geprüft werden, ob die Ausführungen des Opfers schlüssig und somit auch glaubwürdig sind.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte zwar, dass mehrere Personen in Untersuchungshaft sitzen würden, wollte aufgrund des laufenden Verfahrens jedoch keine weiteren Details nennen.

Titelfoto: DPA

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