Greenpeace-Aktivisten besetzten Siemens-Zentrale in München

München - Einen Tag vor der Siemens-Hauptversammlung haben Aktivisten von Greenpeace am Dienstag das Dach der Konzernzentrale in München besetzt.

Aktivisten von Greenpeace hängen an der Fassade der Siemens-Zentrale vor einem Transparent mit der Aufschrift "Buschbrände beginnen hier! - #StopAdani".
Aktivisten von Greenpeace hängen an der Fassade der Siemens-Zentrale vor einem Transparent mit der Aufschrift "Buschbrände beginnen hier! - #StopAdani".  © Peter Kneffel/dpa

Außerdem entrollten sie ein Transparent mit der Aufschrift: "Buschbrände beginnen hier".

Damit protestierte die Umweltorganisation gegen den Beitrag des Industriekonzerns für ein riesiges Kohlebergwerksprojekt des Adani-Konzerns in Australien.

Siemens liefert für das Projekt Zugsignaltechnik im Wert von rund 18 Millionen Euro und steht dafür massiv in der Kritik durch Klimaschützer. Konzernchef Joe Kaeser hatte im Dezember zunächst angekündigt, die Lieferung auf den Prüfstand zu stellen und sich unter anderem mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer getroffen.

Im Januar hatte er dann aber bekanntgegeben, dass sich Siemens an den bereits unterschriebenen Vertrag mit Adani halten werde.

Für die Hauptversammlung am Mittwoch haben verschiedene Gruppierungen wie Fridays for Future, Extinction Rebellion, Campact und auch Greenpeace Proteste vor und in der Veranstaltung angekündigt.

Ein Mann hält die Aktion der Aktivsten mit seinem Handy fest.
Ein Mann hält die Aktion der Aktivsten mit seinem Handy fest.  © Peter Kneffel/dpa

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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