Terrorpanik: Wie der Münchner Amoklauf die Stadt in Angst und Schrecken versetzte

München - Am 22. Juli 2016 tötet der 18-jährige David S. neun Menschen bei einem Amoklauf im Olympiaeinkaufszentrum in München. Danach wird die Stadt von einer Panikwelle erfasst. Am Mittwoch um 22.45 Uhr zeigt der BR eine Dokumentationen über die Massenpanik.

Etwa 2600 Polizisten waren beim Amoklauf im Olympiaeinkaufszentrum in München 2016 im Einsatz.
Etwa 2600 Polizisten waren beim Amoklauf im Olympiaeinkaufszentrum in München 2016 im Einsatz.  © DPA

4310 Notrufe gingen bei der Polizei ein. 310 Meldungen über Terroranschläge an 73 Orten. "Phantom-Tatorte" wird sie die Polizei später nennen, denn passiert ist an keinem dieser Orte etwas.

32 Menschen verletzten sich allein aufgrund der Massenpanik teilweise schwer.

Polizisten aus ganz Bayern, benachbarten Bundesländern und Österreich: insgesamt etwa 2600 Beamte kamen, um die Stadt zu sichern.

Die TV-Dokumentation "München - Stadt in Angst" geht der Frage nach, wie es an diesem Tag zu einer solchen Panikwelle in der Innenstadt kommen konnte, obwohl der eigentliche Tatort kilometerweit entfernt war. Polizisten, Augenzeugen und Journalisten erzählen, wie sie die Geschehnisse am Abend der Tat erlebten.

Regisseur Stefan Eberlein will mit seinem Film nicht etwa auf Fehler hinweisen, sondern vielmehr die Mechanik der Angst aufzeigen.


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