Gesundheitsministerin Melanie Huml: Teenager sollen für Gesundheit besser vorsorgen

München - Mehr Teenager sollen nach dem Willen von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (43, CSU) besser für ihre Gesundheit in der Pubertät vorsorgen.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat ein deutliches Anliegen.
Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat ein deutliches Anliegen.  © Sven Hoppe/dpa

Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren sollten dafür die Vorsorgeuntersuchung J1 wahrnehmen, mahnte die Ministerin. "Der Check auf körperliche und seelische Gesundheit ist ein wichtiges Instrument, um Fehlentwicklungen und Erkrankungen in der Pubertät zu erkennen und zu behandeln", sagte sie einer Mitteilung zufolge.

Die J1 ist ein umfassender Gesundheitscheck, bei dem unter anderem Größe, Gewicht, Blutdruck und Impfstatus überprüft werden. Zudem können sich Jugendliche zu körperlichen, seelischen und sozialen Fragen beraten lassen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten.

Huml sagte, bislang werde das Angebot zu selten in Anspruch genommen.

Nach Ministeriumsangaben gingen 2014 bayernweit rund 40 Prozent der Teenager zur J1. Gerade zu Beginn der Pubertät verändere sich der Körper aber noch stark, daher bestehe Steigerungsbedarf.

Sie verwies dabei auf die sogenannten U-Untersuchungen, bei denen Kinder in den ersten sechs Lebensjahren regelmäßig zum Gesundheitscheck kommen. Hier werde eine Teilnahmequote von insgesamt 97 Prozent erreicht.

Mehr Teenager sollen besser für ihre Gesundheit in der Pubertät vorsorgen. (Symbolbild)
Mehr Teenager sollen besser für ihre Gesundheit in der Pubertät vorsorgen. (Symbolbild)  © Matthias Merz/dpa

Titelfoto: Montage: Sven Hoppe/dpa , Matthias Merz/dpa

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