Streit um Fahrverbote in Tirol: ADAC appelliert an Freundschaft

München - Der ADAC appelliert im Streit um Fahrverbote in Tirol an die Politik in Österreich und Deutschland.

LKWs stehen auf der Autobahn A93 Richtung Österreich im Stau. Am Grenzübergang fertigt die Tiroler Polizei blockweise ab.
LKWs stehen auf der Autobahn A93 Richtung Österreich im Stau. Am Grenzübergang fertigt die Tiroler Polizei blockweise ab.  © DPA

"Wir täten gut daran, uns auf unsere freundschaftlichen Beziehungen zu besinnen, und schnell gemeinsame konstruktive Lösungen zu finden", sagte der Vizepräsident des Autoclubs für Tourismus, Kurt Heinen, in München.

Den Autofahrern helfe es wenig, wenn sich Politiker auf beiden Seiten nun verbale Auseinandersetzungen liefern. Reisefreiheit sei ein hohes Gut und Tourismus auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. "Eine Beschränkung der Reisefreiheit darf es nicht geben", sagte Heinen.

Seit einigen Tagen stoppt das österreichische Bundesland Tirol durchreisende Autos, die etwa wegen Staus oder der Maut die Autobahn vermeiden und über die Dörfer fahren wollen. Die Maßnahme soll an allen Wochenenden bis Mitte September gelten (TAG24 berichtete).

Zudem lässt Tirol an verkehrsreichen Tagen nur bis zu 300 Lastwagen pro Stunde aus Bayern Richtung Innsbruck durchfahren, um die eigene Autobahn zu entlasten.

Das Logo des ADAC ist an der Zentrale in München (Bayern) zu sehen.
Das Logo des ADAC ist an der Zentrale in München (Bayern) zu sehen.  © DPA

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