Schulen in Bayern: Jetzt kommen Umwelt und Klima auf den Stundenplan!

München - Die Schüler in Bayern sollen mehr über Umwelt- und Klimafragen lernen. Dieses Ziel hat Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) zum Start des neuen Schuljahres ausgegeben.

Michael Piazolo (Freie Wähler), Staatsminister für Unterricht und Kultus, will die Umwelterziehung stärken.
Michael Piazolo (Freie Wähler), Staatsminister für Unterricht und Kultus, will die Umwelterziehung stärken.  © Peter Kneffel/dpa

Auch im Freistaat haben sich in den vergangenen Monaten Tausende Schüler an den Protesten der Fridays-For-Future-Bewegung beteiligt. Das Ministerium teilte mit, die Umwelterziehung solle an allen Schularten in verschiedenen Fächern Thema sein. Details will Piazolo am Donnerstag in München vorstellen.

Erste Zahlen gibt es auch schon: Für mehr als 1,6 Millionen Schüler in Bayern startet am Dienstag wieder die Schule. Besonders spannend werden die kommenden Monate für die knapp 115.000 Erstklässler.

Auf der Pressekonferenz will Piazolo insbesondere auf die Lehrersituation im Freistaat eingehen. Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hatten Ende Juli den akuten Personalmangel an Grund-, Mittel und Förderschulen kritisiert.

Auch die Digitalisierung und der Ausbau individueller Förderangebote bleiben Dauerbrenner an den Schulen.

Wenn die Schule wieder losgeht, sollen Schüler mehr über Umwelt und Klima lernen. (Symbolbild)
Wenn die Schule wieder losgeht, sollen Schüler mehr über Umwelt und Klima lernen. (Symbolbild)  © Jochen Lübke dpa/lni

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