Unmassen Papier: Kommt die Digitalisierung endlich in den Verwaltungen an?

München - Ob groß oder klein: Bayerns Städte wollen Papier sparen. Doch in vielen Fällen schreitet die Digitalisierung nur langsam voran, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Eine Behördenmitarbeiterin verwaltet Daten an einem Computer. (Archivbild)
Eine Behördenmitarbeiterin verwaltet Daten an einem Computer. (Archivbild)  © DPA

In Augsburg soll kommendes Jahr ein stadtweites E-Akten- und Dokumentenmanagementsystem (DMS) eingeführt, wie eine Sprecherin mitteilte.

Gerade werde das elektronische Anordnungswesen - also alle Rechnungen und Geldflüsse - umgestellt, was spürbare Entlastungen mit sich bringe. Ein Sprecher des IT-Referates der Stadt München sagte: "Im Rahmen der Digitalisierung ist das papierlose Büro eine absolute Notwendigkeit." Doch die Landeshauptstadt sei noch am Anfang. Bei der Umstellung dürften keine Informationen verloren gehen.

In Nürnberg werden rund zehn Millionen Dokumente im DMS verwaltet - Tendenz steigend: "Insbesondere in den publikumsstarken Dienststellen wie der KfZ-Zulassung, Fahrerlaubnisbehörde, Einwohnermeldeamt sowie der Bauordnungsbehörde wurden umfangreiche Papierakten digitalisiert und die Sachbearbeitung auf elektronische Aktenführung umgestellt", so Kämmerer Harald Riedel.

Auch bei kleineren Städten wie Schwandorf und Kulmbach steht papierlose, digitale Verwaltung auf der Agenda.

Eine Mitarbeiterin arbeitet vor Regalen voller Akten von Antragstellern in einem Amt. (Archivbild)
Eine Mitarbeiterin arbeitet vor Regalen voller Akten von Antragstellern in einem Amt. (Archivbild)  © DPA

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