Dreiste Diebe wollen VW Golf von Zug klauen und scheitern richtig kläglich

München - Ein versuchter Diebstahl hat im Münchner Stadtteil Milbertshofen für Aufsehen gesorgt. Das Objekt der Begierde? Ein neuer VW Golf GTI.

Der VW Golf GTI wurde bei dem versuchten Diebstahl in München schwer beschädigt.
Der VW Golf GTI wurde bei dem versuchten Diebstahl in München schwer beschädigt.  © Bundespolizei München

Wie die zuständige Bundespolizei der bayerischen Landeshauptstadt am Freitag mitteilte, fanden Beamte in der Nacht auf Mittwoch eine kuriose Szenerie vor. Am Güterbahnhof Milbertshofen hatten Unbekannte in der Dunkelheit versucht, einen Golf GTI von einem Zug zu stehlen.

Dies sollte mittels einer selbstgebauten Rampe geschehen, die am Güterwaggon angebracht worden war. Der VW, dessen Motor beim Eintreffen der Landes- sowie Bundespolizei gegen zwei Uhr noch lief, sollte auf diese Weise vom Zug auf einen direkt angrenzenden Weg gefahren werden.

Der Plan konnte allerdings trotz aller Vorbereitungen nicht umgesetzt werden.

Der Golf wurde bei dem Versuch stattdessen schwer beschädigt. Er war laut Angaben der Polizei an Teilen der Leitplanke des Bahnsteiges hängengeblieben und hing letztlich mit den Vorderrädern nahezu manövrierunfähig in der Luft.

Von dem oder den Tätern fehlte beim Eintreffen der Beamten bereits jede Spur.

Fahndung bislang ohne Erfolg

In zwei weitere VW-Neuwagen, die ebenfalls für den anstehenden Transport auf dem Waggon abgestellt worden waren, wurde eingebrochen, es fehlten Navigationsgeräte.

Eine unmittelbar eingeleitete Suche, bei der unter anderem auch ein alarmierter Hubschrauber eingesetzt wurde, blieb ohne Erfolg. Die Bahnstrecke zwischen Milbertshofen und München Nord in Richtung Feldmoching musste aufgrund der Bergungs- sowie Ermittlungsarbeiten für rund zwei Stunden gesperrt.

Im Münchner Stadtteil Milbertshofen ist es zu einem kuriosen Diebstahlversuch gekommen.
Im Münchner Stadtteil Milbertshofen ist es zu einem kuriosen Diebstahlversuch gekommen.  © Screenshot/Google Maps

Titelfoto: Bundespolizei München

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