Unfall unter Mercedes-Fahrern: Schweizer lässt Münchner einfach stehen

München - Nach einem Unfall im Westend entfernte sich ein Schweizer Mercedes-Fahrer einfach vom Unfallort und ließ einen Münchner mit dem Schaden an seinem Mercedes stehen.

An den Autos soll ein Schaden von mehreren zehntausend Euro entstanden sein. (Symbolbild)
An den Autos soll ein Schaden von mehreren zehntausend Euro entstanden sein. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, kam es am Mittwoch auf der Landsberger Straße zu einem Auffahrunfall.

Ein 28-jähriger Schweizer war einem 46-jährigen Münchner an einer roten Ampel ungebremst aufgefahren. Durch den Aufprall lösten die Airbags aus, beide Fahrer wurden leicht verletzt. An den beiden Mercedes soll ein Schaden von mehreren zehntausend Euro entstanden sein.

Unmittelbar nach dem Zusammenstoß schraubte der Schweizer seine Kennzeichen ab und entfernte sich zu Fuß vom Unfallort. Nach drei Stunden kam er wieder zurück und wurde vor Ort von der Polizei festgenommen.

Bei den Ermittlungen wurde klar, dass der 28-Jährige keinen Führerschein besaß. Außerdem wurden in seinem Mercedes ein Springmesser und ein Kampfmesser gefunden.

Die Liste der Anzeigepunkte wuchs damit auf: Gefährdung im Straßenverkehr, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, fahrlässige Körperverletzung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und waffenrechtlichen Verstoß.

Während der Unfallaufnahme war die Landsberger Straße stadtauswärts drei Stunden komplett gesperrt, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Wegen des Unfalls musste die Straße drei Stunden gesperrt werden. (Symbolbild)
Wegen des Unfalls musste die Straße drei Stunden gesperrt werden. (Symbolbild)  © Patrick Seeger/dpa

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