Notaufnahmen ziehen positive Wiesn-Bilanz!

München - Weniger Patienten und niedrigere Promillezahlen - diese Bilanz ziehen die Notaufnahmen in der Chirurgie und der Inneren Medizin des Uni-Klinikums der LMU kurz vor Ende des Münchner Oktoberfestes.

Rettungskräfte stellen in der Sanitätsstation des Roten Kreuzes auf dem Oktoberfesteinen Patienten im Sichtungsbereich einem Arzt vor. (Archivbild)
Rettungskräfte stellen in der Sanitätsstation des Roten Kreuzes auf dem Oktoberfesteinen Patienten im Sichtungsbereich einem Arzt vor. (Archivbild)  © Tobias Hase/dpa

Insgesamt seien 2019 weniger Patienten als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor in den beiden Notaufnahmen in der Münchner Innenstadt behandelt worden.

Auch blieb die Zahl der Patienten, die mit einer Alkoholvergiftung versorgt werden mussten, überschaubar.

Das teilte die dpa am Samstag in einer entsprechenden Presseerklärung mit.

"Wir haben bis jetzt 73 Patienten mit Alkoholvergiftung gesehen, die in Zusammenhang mit einem Oktoberfestbesuch stand", teilte Markus Wörnle, Leiter der internistischen Notaufnahme vor dem letzten Wiesn-Wochenende mit.

Den höchsten Wert hatte demnach ein Wiesn-Besucher mit 3,7 Promille. Einen Rekord gab es jedoch: Zehn Minuten nach dem "Anzapfen" gab es zur Eröffnung bereits die erste Bierleiche - eine 18-jährige Engländerin (TAG24 berichtete).

Beste Bier-Laune im Festzelt. Die Wiesn-Besucher hatten sich trotz feucht-fröhlicher Stimmung gut im Griff.
Beste Bier-Laune im Festzelt. Die Wiesn-Besucher hatten sich trotz feucht-fröhlicher Stimmung gut im Griff.  © Felix Hörhager/dpa

Titelfoto: Tobias Hase/dpa

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