So hilft der Münchner Zoo verletzten und bedrohten Tieren in Australien

München/Nürnberg/Augsburg - Gespenstschrecke, Sumpfwallaby, Riesenkänguru: In den bayerischen Zoos sind etliche Tiere aus Australien zuhause.

Der Tierpark Hellabrunn beherbergt selbst viele australische Tiere, wie diese Kängurus. (Archivbild)
Der Tierpark Hellabrunn beherbergt selbst viele australische Tiere, wie diese Kängurus. (Archivbild)  © Florian Eckl/dpa

Für die auf dem südlichen Kontinent von den verheerenden Buschbränden verletzten oder bedrohten Artgenossen gibt es nun Hilfe aus dem Freistaat: Der Münchner Tierpark Hellabrunn hat über die sozialen Netzwerke auf die Spendenseite des Zoo- und Aquarienverbands Australasia hingewiesen und auch selbst 2500 Euro gespendet, wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte.

Der Verband koordiniere den Rettungs- und Rehabilitationsbedarf der betroffenen Wildtiere, erklärte die Sprecherin. "Auf diese Weise können Fachwissen, Ressourcen und Ausrüstung der Mitgliedszoos unserer Ansicht nach bestmöglich gebündelt werden, um den Tieren in den von der Krise betroffenen Gebieten zu helfen."

Auch die Zoos in Stuttgart und Heidelberg unterstützen die Rettung von Tieren in Australien mit 50.000 Euro beziehungsweise 2000 Euro aus ihren Artenschutzbudgets.

Der Tiergarten Nürnberg und der Zoo Augsburg haben hingegen nach Auskunft von Sprecherinnen bislang keine Spendenmaßnahmen geplant.

Titelfoto: Florian Eckl/dpa

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