"Amokfahrt traf Menschen ins Herz": Ministerpräsident verfasst emotionalen Post

Münster – Ein Jahr nach der Amokfahrt von Münster hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sein Mitgefühl ausgedrückt.

Herbert Reul (CDU, l-r), Stephan Holthoff-Pförtner und Hendrik Wüst nehmen Teil an einem kumenischen Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Amokfahrt.
Herbert Reul (CDU, l-r), Stephan Holthoff-Pförtner und Hendrik Wüst nehmen Teil an einem kumenischen Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Amokfahrt.  © DPA

"Die Tat von Münster, ein Ort, der wie kaum ein zweiter für Frieden und Friedlichkeit steht, hat viele Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen ins Herz getroffen", schrieb Laschet zum Jahrestag der Tat am Sonntag in einem Tweet der Staatskanzlei.

Er erinnerte an das "vorbildliche, beispielgebende Verhalten" vieler Menschen in der Region: "Sie lehnten sich mit Ruhe und Entschlossenheit gegen den Schrecken, den die Tat auslösen sollte", sagte Laschet weiter.

Auch ein Jahr danach gebe es Mitgefühl für die Trauer nach der schrecklichen Tat.

Vor einem Jahr war ein psychisch labiler Deutscher mit seinem Kleinbus in eine Außengastronomie am Kiepenkerl - einem Denkmal in Münster - gerast.

Gedenkgottesdienst für Opfer der Amokfahrt

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet äußerte sein Mitgefühl via Twitter.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet äußerte sein Mitgefühl via Twitter.  © DPA

Vier Menschen wurden getötet und über 20 verletzt. Anschließend erschoss sich der Mann.

Die Stadt gedenkt am frühen Nachmittag mit einem ökumenischen Gottesdienst der Tat. Eingeladen in die Lambertikirche am Prinzipalmarkt hat die Opferschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Elisabeth Auchter-Mainz.

Die Landesregierung ist mit vier Ministern vertreten. Innenminister Herbert Reul (CDU) wird zum Abschluss in der Kirche reden, bevor die Vertreter von Politik und Verwaltung aus der Region noch am Tatort der Tat gedenken.

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