Familienvater will Frau und Hund aus Fluss retten und kommt dabei ums Leben

Münster/ Augsburg - Ein Vater ist im Kreis Donau-Ries in einem Fluss ertrunken, als er seine Frau und den Hund der Familie retten wollte.

Der Mann wurde bei der Rettung seiner Frau und seines Hundes bewusstlos und musste mit dem Hubschrauber ins Klinikum Augsburg gebracht werden, wo er wenig später starb.
Der Mann wurde bei der Rettung seiner Frau und seines Hundes bewusstlos und musste mit dem Hubschrauber ins Klinikum Augsburg gebracht werden, wo er wenig später starb.  © 123RF/ Anna Yakimova, dpa/ Karl-Josef Hildenbrand

Der 42-Jährige war am Freitagabend mit seiner Frau, den drei Kindern und zwei Hunden an der Münsterer Alte, einem Nebenfluss des Lechs, bei Münster spazieren, als einer der Hunde ins Wasser sprang.

Da der Berner Sennenhund von der Wucht einer Wasserwalze unter Wasser gezogen wurde und sich nicht befreien konnte, sei die Frau des 42-Jährigen ins Wasser gesprungen, um den Hund zu retten, teilte die Polizei am Samstag mit.

Ihr Mann sei kurz darauf ebenfalls ins Wasser gesprungen, weil auch sie in Not geriet.

Mit der Hilfe der 14-jährigen Tochter, die ihrer Mutter einen Ast reichte, sei es dem Mann gelungen, seine Frau zu retten. Er selbst schaffte es aber nicht, sich wieder aus der Wasserwalze zu befreien.

Zwei weitere Kinder des Ehepaares seien derweil davongelaufen, um Hilfe zu holen. Mutter und Tochter gelang es schließlich, den bewusstlosen Vater ans Ufer zu ziehen.

Am Ort begannen die eingetroffenen Einsatzkräfte mit der Reanimation und flogen den 42-Jährigen anschließend mit einem Hubschrauber in die Uniklinik Augsburg, wo der Vater starb.

Der Hund der Familie sei von der Strömung abgetrieben und später tot geborgen worden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zu dem tragischen Unglück.

In Münster im Kreis Donau-Ries kam es zu einem tragischen Unglück, bei dem ein Familienvater starb.
In Münster im Kreis Donau-Ries kam es zu einem tragischen Unglück, bei dem ein Familienvater starb.  © Screenshot Google Maps

Titelfoto: 123RF/ Anna Yakimova, dpa/ Karl-Josef Hildenbrand

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