Grausame Tat: Ex-Soldat soll Frau erstochen und ihre Leiche im Ententeich versenkt haben

Münster - Nach dem gewaltsamen Tod einer dreifachen Mutter soll in Münster am Freitag das Urteil gesprochen werden.

Der Angeklagte (l.) wird von seiner Anwältin Susanne Tombrink und einem Justizbeamten (r.) in den Gerichtssaal geführt.
Der Angeklagte (l.) wird von seiner Anwältin Susanne Tombrink und einem Justizbeamten (r.) in den Gerichtssaal geführt.  © DPA

Angeklagt ist der Ehemann der 23-Jährigen. Der 32-jährige russische Ex-Soldat soll seine Frau im August 2018 im münsterländischen Heek erstochen und die Leiche später in einem Ententeich versenkt haben (TAG24 berichtete).

Dort war sie im vergangenen Dezember gefunden worden. Hintergrund der tödlichen Bluttat war offenbar ein Beziehungsstreit.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf Totschlag.

Vor der geplanten Urteilsverkündung müssen vor dem Schwurgericht Münster noch die Plädoyers gehalten werden.

UPDATE, 16.15 Uhr: Am Freitag ist der 32-Jährige wegen Totschlags zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Das Schwurgericht in Münster muss ein Urteil fällen.
Das Schwurgericht in Münster muss ein Urteil fällen.  © DPA

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse Ostwestfalen-Lippe:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0