Mumifizierter deutscher Segler auf Yacht gefunden

Fischer fanden die bereits verwesende Leiche im Funkraum des Schiffs vor der Provinz Surigao del Sur.
Fischer fanden die bereits verwesende Leiche im Funkraum des Schiffs vor der Provinz Surigao del Sur.

Manila - Ein Deutscher ist vor der südphilippinischen Küste tot auf einer im Meer treibenden Jacht gefunden worden. Fischer fanden die bereits verwesende Leiche im Funkraum des Schiffs vor der Provinz Surigao del Sur, wie die Polizei mitteilte.

Etwa 34 Seemeilen nordwestlich der Hafenstadt Barobo haben philippinische Fischer diese grausige Entdeckung gemacht: Der 59-jährige Deutsche Manfred B. saß tot an seinem Kartentisch in der Kajüte. Seine Yacht "Sayo", eine Jeanneau Sun Magic 44, trieb ohne Mast vor der philippinischen Küste, wie "New York Post" berichtet.

Doch woran ist der Segler gestorben? Noch gibt es keine Anhaltspunkte. Hinweise auf eine Gewalttat liegen bislang nicht vor.Der Tote war vor ca. 20 Jahren gemeinsam mit seiner Ehefrau Claudia aus Deutschland ausgewandert. Ihre gemeinsame Weltumseglung begann 2008. Die Ehefrau verstarb jeodch bereits 2010 in Martinique.

Die Umstände sprechen für eine Kenterung: Nach Medienberichten befand sich Wasser im Schiff, Ausrüstungsgegenstände, Fotoalben und Konserven schwammen in der Kajüte. Möglicherweise versuchte der Skipper nach dem Mastbruch, noch einen Notruf abzusetzen.

Die Yacht wurde mittlerweile in den Hafen von Barobo auf die Inselgruppe Mindanao gebracht, die örtliche Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Leichnam soll nun in der Rechtsmedizin untersucht werden.

Die Behörden stellten auch Ausweispapiere sicher.
Die Behörden stellten auch Ausweispapiere sicher.

Fotos: dpa, Barabo Police Department


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