Evakuierung: Gefundene Munition muss gesprengt werden

München - Nach einem Munitionsfund auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne in Freimann im Norden von München müssen einige Gebäude zeitweise evakuiert werden.

Obdachlose gehen über das Gelände der Bayernkaserne: Die Nachtunterkunft für Obdachlose wird während der Sprengarbeiten geräumt. (Archivbild)
Obdachlose gehen über das Gelände der Bayernkaserne: Die Nachtunterkunft für Obdachlose wird während der Sprengarbeiten geräumt. (Archivbild)  © DPA

Wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, soll ein Gebiet in einem Radius von 300 Metern um den Fundort tagsüber für Sprengungsarbeiten tageweise geräumt werden.

Betroffen davon ist der Kernbereich der Bayernkaserne, wo sich eine Obdachlosen- und eine Flüchtlingsunterkunft befinden, sowie Gebäude in angrenzenden Straßen. Den exakten Bereich will das Kreisverwaltungsreferat per Allgemeinverfügung bekannt geben.

Bei Bauarbeiten waren auf dem Gelände vor einigen Tagen Reste von Flakständen aus dem Zweiten Weltkrieg und Munitionslager gefunden worden. Zum Teil muss die Munition vor Ort gesprengt werden.

Diese Arbeiten sind nur bei Tageslicht möglich und sollen in den kommenden Wochen - beginnend mit diesem Sonntag - immer sonntags und mittwochs in der Zeit zwischen 8 und 17 Uhr durchgeführt werden. In der Schutzzone befinden sich Werkswohnungen und vor allem Firmengebäude des Euro-Industrieparks, wie die Stadt mitteilte.

Den Angaben zufolge sind nicht besonders viele Anwohner betroffen. Der Kälteschutz für Obdachlose sei ohnehin nur abends geöffnet und von den Räumungszeiten nicht betroffen. Betroffene Flüchtlinge werde das Sozialreferat zeitweise anderswo unterbringen.

Der Kernbereich der ehemaligen Bayernkaserne muss geräumt werden: Betroffen sind unter anderem eine Obdachlosenunterkunft und ein Flüchtlingsheim.
Der Kernbereich der ehemaligen Bayernkaserne muss geräumt werden: Betroffen sind unter anderem eine Obdachlosenunterkunft und ein Flüchtlingsheim.  © Screenshot Google Maps

Titelfoto: DPA

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