Wo liegt eigentlich das Musicon Valley?

Echte Handarbeit: Instrumenten baumeister Björn Stoll (vorn) in Erlbach bei Markneukirchen an einem künftigen Kontrabass.
Echte Handarbeit: Instrumenten baumeister Björn Stoll (vorn) in Erlbach bei Markneukirchen an einem künftigen Kontrabass.

Markneukirchen - Klingendes Vogtland oder Musikwinkel - im Jahr 2015 sind diese Begriffe zwar nicht überholt. Aber eine Auffrischung war überfällig. Sie heißt: „Musicon Valley“. Das neue Motto bewährt sich.

Laut Netzwerk Musicon Valley kommen jährlich Tausende Besucher in diese „Erlebniswelt Musikinstrumentenbau“, wurde jetzt bilanziert. Darunter allein 2014 rund 60 Musikvereine. Die Gäste waren mehrheitlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aus Japan, China, Australien, den USA und Norwegen kommen sogar ganze Orchester.

Und das können Gäste tun: Schauwerkstätten besuchen, dort mit Handwerksmeistern über Details der Instrumente fachsimpeln. Auch die letzte noch existierende Mundstückfertigung für Blasinstrumente kann besichtigt werden. Witzige Reisepakete sind geschnürt. So wirbt die Initiative mit einer Reise ins „Schlaraffenland voller Klarinetten, Trompeten, Posaunen“. Seinen Sitz hat der Verein Musicon Valley übrigens in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Markneukirchen.

Der vogtländische Musikinstrumentenbau blickt auf eine mehr als 350-jährige Geschichte zurück.

Foto: dpa/Hendrik Schmidt


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