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Kommentar: Das wahre Gesicht der AfD ist frauen-, schwulen- und islamfeindlich

Kommentar zu einem Facebook-Text von Rainer Rahn – Landtagsabgeordneter in Hessen für die AfD

Frauenfeindlich, muslimfeindlich, schwulenfeindlich – der AfD-Politiker Rainer Rahn aus Hessen hat auf Facebook zum großen Rundumschlag ausgeholt.

Von Florian Gürtler

Frankfurt - Manchmal passiert es, dass die Rechtspopulisten der sogenannten "Alternative für Deutschland" (AfD) Klartext reden – und dann zeigen sie ihr hässliches Gesicht.

Ein Screenshot des Facebook-Eintrags von Rainer Rahn (1. Teil).
Ein Screenshot des Facebook-Eintrags von Rainer Rahn (1. Teil).

Das jüngste Beispiel hierfür ist der hessische AfD-Politiker, Zahnarzt und Landtagsabgeordnete Rainer Rahn.

Auf seiner Facebookseite hat der 67-Jährige am Freitagmorgen mit Inbrunst vom Leder gezogen und eine Polemik gegen Frauen, Homosexuelle und Muslime in Deutschland veröffentlicht.

Sein Aufhänger ist Ralph Brinkhaus (50), der CDU-Fraktionsvorsitzenden im deutschen Bundestag. Dieser hatte hatte erst kürzlich in einem Interview mit der evangelischen Nachrichtenagentur Idea gesagt, er halte es für möglich, dass im Jahr 2030 auch ein Muslim CDU-Bundeskanzler werden könne.

Für den AfD-Mann Rainer Rahn reiht sich Brinkaus damit in eine Linie "mit Christian 'Der Islam gehört zu Deutschland!' Wulff und der Kanzlerin ein". Ihm (Brinkaus, Anm. der Redaktion) scheine es noch nicht bunt genug in Deutschland geworden zu sein, argwöhnt der AfD-Politiker weiter auf Facebook, um dann zum großen Rundumschlag auszuholen.

Zunächst unterstellt Rahn der CDU "Verrat der klassischen Familie", weil die Partei mit ihrer Zustimmung zur Ehe für gleichgeschlechtliche Paare im Jahr 2017 die heterosexuelle Familie aus Vater, Mutter und Kindern ins Abseits gedrängt habe.

Schon diese Aussage von Rainer Rahn ist schlicht Unfug, wird doch eben jenen "klassischen" Familien nicht das Geringste weggenommen, nur weil nun auch homosexuelle Paare heiraten dürfen. Letztendlich bedient der AfD-Politiker damit nur die mutmaßliche Homophobie seiner Leser und Wähler.

Rahn zur Aufweichung des Werbeverbots für Abtreibungen

Ein Screenshot des Facebook-Eintrags von Rainer Rahn (2. Teil).
Ein Screenshot des Facebook-Eintrags von Rainer Rahn (2. Teil).

Auch die erst kürzlich erfolgte und von der CDU mitgetragene Aufweichung des Werbeverbots für den vorzeitigen Schwangerschaftsabbruch ist für den AfD-Zahnarzt Rahn offensichtlich ein Verrat.

Er schreibt dazu auf Facebook: "Eine Schande, bräuchten wir uns über den heutigen Fachkräftemangel doch gar keine Sorgen machen, wenn nicht seit Jahrzehnten Tausende von ungeborenen Kindern im Mutterleib getötet worden wären."

Herr Rahn verkennt offensichtlich, dass sich wohl nur die allerwenigsten Frauen leichtfertig für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden. Vielmehr attackiert er mit seinem Angriff gegen die CDU auch die ungewollt schwangeren und abtreibenden Frauen, indem er ihnen allen Ernstes die Schuld für den Fachkräftemangel in Deutschland gibt – was schlicht Schwachsinn ist.

Gleichzeitig offenbart Rainer Rahn damit ein äußerst fragwürdiges Frauenbild, da er das Recht der Frauen auf die Verfügung über den eigenen Körper (das jeder Abtreibung zugrunde liegt) implizit verneint, fände er es doch offenbar gut, wenn es gar keine Abtreibungen gebe.

Letztendlich offenbart er damit eine Frauenbild, dass nahe an das völkische Bild der Frau der NS-Zeit rück: Die "gebährfreudige" Frau im Einsatz für das deutsche Volk.

Rechtpopulismus in Reinkultur

Roter Pfeil nach rechts auf blauem Grund: Das Logo der AfD.
Roter Pfeil nach rechts auf blauem Grund: Das Logo der AfD.

Von den Themen Ehe und Familie kommt der AfD-Mann Rahn schließlich wieder zu dem muslimischen Bundeskanzler, den der CDU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag sich für das Jahr 2030 vorstellen kann.

"Dafür ist Kinderreichtum im Islam hoch angesehen und der künftige muslimische CDU-Kanzler, den sich Brinkhaus so gut vorstellen kann, hat vielleicht sogar 12–15 Kinder von seinen 4 Ehefrauen. Einige seiner Kanzlergattinnen sind vielleicht selbst noch Kinder. Die Union macht Polygamie und Kinderehen vielleicht sogar für alle Menschen in Deutschland möglich."

Dieses Zitat ist gleich in doppelter Weise muslim- und islamfeindlich. Nicht nur wird unterstellt, dass ein muslimischer Mann per se in Polygamie lebe (genauer in Polygynie, also ein Mann und mehrere Ehefrauen) und viele Kinder habe. Es wird auch unterstellt, dass ein Muslim per se mit minderjährigen Frauen und Mädchen verheiratet sei.

Das so gezeichnete Zerrbild eines Muslims rekurriert auf einzelne Fälle, die in der Vergangenheit in Deutschland für Aufsehen sorgten und richtet sich direkt an islamfeindlich gestimmte Leser. Mit der Realität zahlreicher Musliminnen und Muslime in Deutschland hat dieses Zerrbild jedoch nichts gemein.

Rainer Rahn betreibt mit seinem Facebook-Pamphlet das rechtspopulistische Geschäft in Reinkultur. Er operiert mit übersteigerten Feindbildern, die sich direkt an die ablehnende Emotion seiner Leser wenden sollen. Fakten oder der gesunde Menschenverstand werden dabei schlicht ignoriert.

Gleichzeitig nutzt er Mechanismen aus dem wohl dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Der Vielweiberei betreibende, kinderschändende Muslim, den er als Schreckbild an die Wand malt, ist ganz offensichtlich der Widergänger des Zerrbildes vom raffgierigen und heimtückischen Juden, vor dem die Nazis früher warnten.

Nicht zuletzt darum ist der Text des AfD-Politikers Rainer Rahn aus Hessen ein prägnantes Beispiel für das zutiefst hässliche Gesicht der AfD.

Fotos: Screenshot/Facebook/@afdrainerrahn, DPA

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