Frühes Weihnachtswunder? Mutter wacht aus Koma auf, um Kind (2) zu stillen

San Francisco (Argentinien) - Seit einem Monat lag Maria Laura Ferreyra (42) nach einer brutalen Attacke in Argentinien im Koma. Als sie von ihrer kleinen hungrigen Tochter (2) besucht wird, soll sie plötzlich aufgewacht sein, um sie zu füttern.

Maria Laura Ferreyra (42) stillt ihre kleine Tochter (2).
Maria Laura Ferreyra (42) stillt ihre kleine Tochter (2).  © Screenshot/Twitter/exprimidores

Wie lokale Medien berichten, fiel die 42-jährige Mutter von drei Kindern (2, 13 und 17) am 25. Oktober ins Koma, nachdem sie brutal von einem Unbekannten auf offener Straße attackiert und überfallen wurde.

Der Täter soll die Frau dabei so heftig zu Boden geschubst haben, dass sie sich schwer am Kopf verletzte und ins Koma fiel, so die "Daily Mail".

Damit aber nicht genug. Ärzte gingen zu dem Zeitpunkt sogar davon aus, dass die Frau möglicherweise bald durch einen Hirntod sterben könnte und rieten Martin Delgado, dem Ehemann der Koma-Patientin, sich schon mal Gedanken darüber zu machen, ob er ihre Organe zur Spende freigeben würde, wenn es soweit ist.

Eine schlimme Diagnose für die ganze Familie. Aber Martin Delgado glaubte ganz fest daran, dass alles wieder gut werden würde, erzählte er argentinischen Medien. 15 Tage später zeigten Tests der 42-Jährigen dann tatsächlich neurologische Aktivitäten.

Ein gutes Zeichen, dass der Familie einen neuen Grund zur Hoffnung gab.

Weihnachtswunder oder mütterlicher Instinkt?

Am Sonntag besuchte die jüngste Tochter (2) ihre Mutter gemeinsam mit ihrem Vater im Krankenhaus. Wie kleine hungrige Kinder so sind, machte das Mädchen ordentlich Radau im Krankenzimmer.

Zum Glück, wie sich kurze Zeit später herausstellen sollte. Denn plötzlich zog die 42-Jährige ihr Krankenhaus-Nachthemd herunter und begann die zweijährige, die neben ihr saß, zu stillen, so der begeisterte Ehemann.

Den rührenden Moment fotografierte er natürlich. Bei Bewusstsein soll sie dabei aber noch nicht gewesen sein. Martin Delgado beteuert jedoch, dass seine Frau ihre Tochter erkannt habe und sie das Kind so hielt, wie sie es vor dem schrecklichen Überfall im Oktober tat.

"Es war ein magischer, einzigartiger Moment. Wir weinten alle. Als ich sah, wie sie sich umarmten, diesen mütterlichen Instinkt, war es unglaublich", so Martin Delgado, der das "Wunder" mit ansah. Sein Blick in die gemeinsame Zukunft ist durchweg positiv: "Jetzt wird alles wieder gut. Sie wird mit ihren Kindern zusammen sein können."

Wie es der dreifachen Mutter in der letzten Woche ergangen ist, ist nicht bekannt.


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